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Tag der Neugier: Diesjährige Leibfried-Preisträger geehrt

Dem wissenschaftlichen Nachwuchs widmet sich das Forschungszentrum am Tag der Neugier auf besondere Weise: Vier ehemalige Doktoranden erhielten den Günther-Leibfried-Preis für gelungene Wissenschaftskommunikation. Und im Foyer der Zentralbibliothek präsentierte das Forschungszentrum vielfältige Karrieremöglichkeiten für angehende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

"Mit Ihrer Arbeit haben Sie gezeigt, dass komplexe Forschungsthemen spannend und anschaulich vermittelt werden können. So wird Wissenschaft begreifbar - und das ist das Ziel des Günther-Leibfried-Preises des Forschungszentrums Jülich." Mit diesen Worten gratulierte NRW-Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart beim Tag der Neugier im Forschungszentrum Jülich Christoph Möhl von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Möhl, der die Jury des Leibfried-Preises mit einem lebendigen Vortrag über die Rolle von Proteinen bei der Selbstorganisation von Hautzellen überzeugte, teilt sich den ersten Platz mit Christina Schindler. Die Ingenieurin von der RWTH Aachen hatte in der Endausscheidung des Preises mit ihrer Präsentation über die Funktionsweise neuartiger Computerspeicher im Nanobereich begeistert.

Den Preis an Christina Schindler überreichte Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung. "Hier ist Forschung lebendig", sagte Thomas Rachel. "Die Leibfried-Preisträger zeigen, dass man mit komplexen Themen auch Nicht-Wissenschaftler erreichen und begeistern kann. Die griffige Vermittlung von Forschung ist ganz entscheidend für die gesellschaftliche Akzeptanz der Ergebnisse. Diese wichtige Aufgabe haben die Preisträger mit Bravour angenommen."

Den zweiten Platz belegte Jan Marienhagen von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. In seiner Arbeit beschäftigte er sich mit der Herstellung von Proteinen und Aminosäuren für die Produktion von Medikamenten. Der dritte Platz ging an Doan Binh Trieu von der Universität Wuppertal. Er legte dar, wie mit speziellen mathematischen Verfahren quantenmechanische Eigenschaften von Atomen, Spins, beeinflusst und so breiter nutzbar gemacht werden könnten.

Der Günther-Leibfried-Preis wurde nach dem 1977 verstorbenen Direktor am Institut für Festkörperforschung benannt. Das Forschungszentrum Jülich zeichnet mit diesem Preis jedes Jahr junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, denen es besonders gut gelingt, das Thema ihrer Doktorarbeit verständlich und unterhaltsam zu präsentieren. Jülich würdigt mit dem Preis die Verdienste Leibfrieds um den Aufbau des Forschungszentrums. Es erinnert zugleich daran, dass Leibfried es als besondere Herausforderung, aber auch als Selbstverständlichkeit ansah, komplexe und anspruchsvolle wissenschaftliche Zusammenhänge allgemeinverständlich und lebensnah darzustellen.

1U5X9470_470x470_JPGv.l.n.r: Prof. Andreas Pinkwart (NRW-Innovationsminister), Christoph Möhl, Jan Marienhagen, Doan Binh Trieu, Prof. Achim Bachem (Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich), Christina Schindler, Thomas Rachel (Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung).
Quelle: Forschungszentrum Jülich

Am diesjährigen Tag der Neugier, 6. September, widmete sich das Forschungszentrum besonders dem Wissenschaftlichen Nachwuchs: Hochschulabsolventen konnten sich auf der Stellenbörse des Forschungszentrums und des Projektträgers Jülich umschauen; Abiturienten und Studierende informierten sich über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten oder über die Möglichkeit, ihre Diplomarbeit am Forschungszentrum zu schreiben. Hierbei kooperiert Jülich mit regionalen Hochschulen.

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