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Jülich Centre for Neutron Science (JCNS)

Neutronen ermöglichen einen außergewöhnlichen Blick in die Materie und helfen so, z.B. leistungsfähigere Kunststoffe und magnetische Datenspeicher zu entwickeln, oder die Funktion von Proteinen zu verstehen. Als eine besondere Sonde erlaubt das Neutron tiefe Einblicke ins Innere kondensierter Materie – also Materie im gebundenen Zustand. Neutralteilchen dringen besonders tief in die Materie ein und verraten, wo Atome sind und wie sie sich bewegen. Zugleich sind sie mikroskopisch kleine Magnete und eignen sich daher, magnetische Materialien zu untersuchen.

Zudem zerstören sie biologische Proben nicht und offenbaren auch etwas über leichte Atome wie zum Beispiel Wasserstoff und Kohlenstoff, die Bausteine des Lebens. Das JCNS betreibt Forschung mit Neutronen in den Bereichen "Weiche und Biomaterie“ sowie "Nanomagnetismus" und "hochkorrelierte Elektronensysteme".

Bei der Forschung mit Neutronen gehört das JCNS zu den führenden Adressen. Es entwickelt, baut und betreibt Instrumente an Spitzenquellen in Deutschland, Europa und weltweit für die internationale Forschergemeinschaft. Dazu gehören der Forschungsreaktor FRM II in Garching, der Hochflussreaktor des Institut Laue-Langevin in Grenoble, und die erste Spallationsquelle SNS in Oak Ridge, USA.

Bei der Entwicklung und späteren Nutzung der Europäischen Spallationsquelle ESS in Lund, Schweden, übernimmt das JCNS eine nationale Führungsrolle. An der geplanten ESS, die ab 2019 Neutronen erzeugen soll, sollen in der ersten Ausbaustufe drei Instrumente entwickelt, gebaut und betrieben werden.

Geschäftsführender Direktor

Prof. Dr. Thomas Brückel (JCNS-2 / PGI-4)


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