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Forschungszentrum analysiert Bleiquader - Fundstück völlig ungefährlich

Jülich, 17. November 2011 – Bei einem Spaziergang hat ein aufmerksamer Mitarbeiter des Forschungszentrums am Montag auf einer Grünfläche an der Friedrich-Ebert-Straße in Jülich ein schweres, quaderförmiges Stück Metall gefunden. Um festzustellen, ob davon eine Gefährdung ausgehen könnte, brachte er den Metallquader zum Forschungszentrum, das umfassende Kompetenzen zur Analyse solcher Fundstücke hat. Noch am Haupttor konnten Mitarbeiter der Rufbereitschaft Strahlenschutz nach einer ersten Messung bereits Entwarnung geben – das Metallstück ist nicht radioaktiv belastet.

Der Metallquader hat eine Grundfläche von 20 cm x 10 cm, eine Höhe von 5 cm und ist 11kg schwer. Die weiteren Untersuchungen – unter anderem eine Gamma-Spektrometrie – zeigten zudem keine Hinweise darauf, dass der Metallquader je einer Bestrahlung ausgesetzt war. Es handelt sich um natürliches Blei.

Blei ist in kompakter Form nicht giftig und findet aufgrund seiner hohen Dichte und einfachen Herstellung und Verarbeitung insbesondere als effektiver Strahlenschutz Verwendung – beispielsweise in der Nuklearmedizin als Schutz vor Röntgenstrahlung.

Der Bleiquader wird zunächst auf dem Campus des Forschungszentrums gelagert und soll mittelfristig fachgerecht entsorgt werden.

Das Forschungszentrum ist jederzeit gerne bereit, in Fällen wie diesem mit seiner Expertise zu prüfen, ob eine Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeschlossen werden kann.


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