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AVR-Brennelemente: Zu den Spekulationen über Transporte

Jülich, 2. Dezember 2011 - Der Aufsichtsrat des Forschungszentrums hat im Jahr 2008 die Grundsatzentscheidung getroffen, die AVR-Brennelemente für die weitere Zwischenlagerung nach Ahaus zu transportieren. Das Forschungszentrum war damals vom Aufsichtsrat beauftragt worden, die weiteren Schritte voranzutreiben, die dafür notwendig sind. Dieser Beschluss bleibt auch nach der Beratung des Aufsichtsrates vom 30.11.2011 in Kraft und ist für das Forschungszentrum weiterhin bindend.

Neben vielen technischen Vorkehrungen sind für den Transport nach Ahaus grundsätzlich zwei Genehmigungen erforderlich, die das Bundesamt für Strahlenschutz erteilt: Die Genehmigung für das Zwischenlager Ahaus, die Brennelemente aus Jülich einzulagern, sowie die Genehmigung für den beauftragten Transporteur, die Brennelemente nach Ahaus zu transportieren. Beide Genehmigungen sind seit 2009 bzw. 2010 beantragt, die Genehmigungsprozesse sind komplex. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat bisher keine der beiden Genehmigungen erteilt.

Die Rahmenbedingungen für Transporte werden im Wesentlichen mit der Transportgenehmigung festgelegt. Solange keine Transportgenehmigung erteilt ist, sind die kursierenden Berichte über Termine, Routen und andere Einzelheiten reine Spekulation. Selbst wenn die notwendigen Genehmigungen vorliegen würden, wäre dies nicht gleichbedeutend mit einem unmittelbaren Beginn von Transporten. Zunächst müsste der Transporteur mit dem Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen die Einzelheiten für die Transporte klären. Dazu gehören auch alle Fragen der Sicherung.

Alles was man derzeit grundsätzlich zu den Transporten sagen kann, findet man auf der Website des Forschungszentrums unter "Fragen und Antworten zu den AVR-Brennelementen". Das Forschungszentrum wird über die weiteren Entwicklungen aktuell informieren.

Fragen und Antworten zu den AVR-Brennelementen


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