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AVR-Brennelemente: Zur Berichterstattung in den Medien

Jülich, 9. Dezember 2011

Um wie viele Brennelemente handelt es sich?

Im Zwischenlager des Forschungszentrums lagern exakt 288.161 Brennelementekugeln aus dem Hochtemperaturreaktor der Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor GmbH (AVR) in 152 Castorbehältern vom Typ THTR/AVR.

Was sind die möglichen Transportrouten?

Die Festlegung möglicher Transportrouten und –details liegt nicht im Verantwortungsbereich des Forschungszentrums. Wenn die notwendigen Genehmigungen erteilt sind, wird nach Angabe des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) das zuständige Transportunternehmen, die Nuclear Cargo + Service GmbH (NCS), mit dem Innenministerium NRW die Transportrouten und -details klären.

Wie viele Spezialfahrzeuge stehen für den Transport zur Verfügung und wie lange soll dieser dauern?

Nach eingehender Prüfung bevorzugt das Forschungszentrum Jülich den Transport per Lkw. Der Transport über die Straße bietet die größtmögliche Flexibilität bei der technischen Umsetzung des Transportvorhabens. Die Durchführung der Transporte kann auf der Straße durch den parallelen Einsatz mehrerer Lkw deutlich effizienter und zeitsparender gestaltet werden als bei einem Schienentransport. Sollte es zu einem Transport über die Straße kommen, stehen mindestens sechs Transportgestelle mit den entsprechenden Zugmaschinen zur Verfügung. So ist gewährleistet, dass die Transporte bei Erteilung einer Transportgenehmigung bis zum 30. Juni 2013 abgeschlossen werden können.

Müssen die Brennelemente vor einer endgültigen Unterbringung in ein Endlager noch einmal umverpackt werden?

Da momentan noch kein Endlager für bestrahlte Kernbrennstoffe existiert, kann keine Aussage darüber getroffen werden, welche Anforderungen ein möglicher endlagerfähiger Behälter erfüllen muss, und wo entsprechend dieser Anforderung konditioniert wird.

Muss das Forschungszentrum im Rahmen der Genehmigungen Sicherheitsnachweise für die Castorbehälter erbringen?

In keinem der beiden derzeit laufenden Antragsverfahren beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), dem Antrag zur Einlagerung der Castoren in Ahaus sowie dem Transportantrag, ist das Forschungszentrum Jülich Antragssteller.
Alle notwendigen Antragsunterlagen müssen vom jeweiligen Antragssteller eingereicht werden. Für den geplanten Transport ist dies die Nuclear Cargo + Service GmbH (NCS), für die Zwischenlagerung in Ahaus die Gesellschaft für Nuklearservice mbH (GNS).

Alles was man derzeit grundsätzlich zu den Transporten sagen kann, findet man auf der Website des Forschungszentrums unter "Fragen und Antworten zu den AVR-Brennelementen". Das Forschungszentrum wird über die weiteren Entwicklungen aktuell informieren.

Fragen und Antworten zu den AVR-Brennelementen


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