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AVR-Brennelemente: Berichterstattung über "Probetransporte"

Jülich, 13. Januar 2012 - Verschiedene Medien berichteten über einen möglichen Probelauf der Castortransporte und über ein diesbezügliches Gespräch im Forschungs­zentrum.

Dazu kann gesagt werden, dass es sich bei dem Gespräch im Forschungszentrum am 11. Januar um eines der üblichen Arbeitstreffen zum laufenden Transport­genehmigungs­verfahren handelte. Gegenstand des Gespräches waren nicht die in den Medien erwähnten sogenannten "Probetransporte". Diese werden auch als Kalterprobung bezeichnet.

An dem Gespräch haben Vertreter der Genehmigungsbehörde BfS (Bundesamt für Strahlenschutz), der Aufsichtsbehörde (Wirtschaftsministerium NRW), des nordrhein-westfälischen Innenministeriums, des beauftragten Transportunternehmens und des Forschungszentrums teilgenommen.

Was ist eine Kalterprobung?

Mit der Kalterprobung werden die Arbeitsabläufe zur Vorbereitung möglicher Transporte überprüft und es wird demonstriert, dass die Verfahrensschritte sicher durchgeführt werden können. Bei einer Kalterprobung würde in Jülich ein leerer CASTOR vom Typ THTR/AVR auf einen LKW verladen und mit Stoßdämpfern versehen. Nach dem Straßentransport und der Ankunft beim Zwischenlager Ahaus würden dort die notwendigen Arbeiten zur sicheren Einlagerung demonstriert.

Der Transport eines leeren Castorbehälters auf einem LKW im Zuge einer Kalterprobung muss vom Transporteur als Schwerlasttransport angemeldet und genehmigt sein. Alle Einzelfragen werden vom Transporteur im Vorfeld mit den zuständigen Behörden abgestimmt.

Ein Termin für die Durchführung der Kalterprobung ist noch nicht festgelegt.


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