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Jülicher Castoren sind für 40 Jahre zugelassen

Gegenüber der Presse haben Vertreter der Bürgerinitiative Ahaus die Behauptung geäußert, die Castoren mit den AVR-Brennelementen, die im Zwischenlager auf dem Gelände des Forschungszentrums lagern, seien nur für 20 Jahre zugelassen und müssten demnächst ersetzt werden.

Dies ist nicht zutreffend. Die Jülicher Castoren haben einen Dichtigkeitsnachweis für 40 Jahre. Für eine anschließende Nutzung ist ein neuer Dichtigkeitsnachweis zu erbringen. Da mit der Einlagerung der Behälter mit den AVR-Brennelementen in Jülich im Jahr 1993 begonnen wurde, bedeutet dies, dass im Jahr 2033 für die ersten Behälter ein solcher Dichtigkeitsnachweis neu zu erbringen ist.

Auf 20 Jahre begrenzt ist lediglich die atomrechtliche Genehmigung zur Aufbewahrung der Behälter im Zwischenlager in Jülich, die 1993 erteilt wurde und am 30.6.2013 ausläuft. Auf die Dichtheit der Behälter hat dies jedoch keine Auswirkungen. Dies hat die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zuletzt im Jahr 2003 in einem Gutachten bestätigt.

Daneben verfügen die Behälter über eine verkehrsrechtliche Zulassung für den Transport. Die Zulassungen selbst werden vom Bundesamt für Strahlenschutz grundsätzlich nur befristet erteilt. Anschließend muss jeweils eine Zulassungsverlängerung beantragt werden, um die Behälter weiter als Transportbehälter nutzen zu können. Bei Behältern, die überwiegend zur Zwischenlagerung eingesetzt werden, kann die Zulassung für einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren erteilt werden. Im Falle der in Jülich lagernden Castorbehälter wurde diese Behälterzulassung zuletzt im Jahre 2007 für 10 Jahre bis 2017 erteilt.


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