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Vorstand empfiehlt Aufsichtsrat die Wiederaufnahme des Verlängerungsantrags

Jülich, 15. März 2012 - Das Forschungszentrum Jülich hat dem Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden seines Aufsichtsrates vorgeschlagen, den beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im Jahr 2010 ruhend gestellten Verlängerungsantrag für das bestehende Zwischenlager auf dem Gelände des Forschungszentrums wieder zu aktivieren. Der Vorstand des Forschungszentrums empfiehlt, darüber eine Aufsichtsratsentscheidung herbeizuführen.

Mit der Reaktivierung des Antrags soll erreicht werden, dass die Brennelemente aus dem früheren AVR-Versuchsreaktor, die derzeit im Zwischenlager des Forschungszentrums aufbewahrt werden, übergangsweise bis zum 30.6.2016 in Jülich lagern dürfen. Damit würde ein genehmigungsloser Zustand verhindert, falls der geplante Transport der AVR-Brennelemente ins Zwischenlager Ahaus bis zum 30.6.2013 nicht abgeschlossen werden kann. Dann endet die Genehmigung zur Zwischenlagerung in Jülich.

Eine solche Übergangsregelung für weitere drei Jahre ist aus Sicht des Forschungszentrums notwendig geworden, weil das BfS im Zuge des Genehmigungsverfahrens für die künftige Zwischenlagerung der Brennelemente in Ahaus neue Anforderungen an den Betreiber des Lagers in Ahaus, die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), gestellt hat. Darüber hat die GNS, die gleichzeitig auch Antragssteller beim BfS ist, das Forschungszentrum am 7. März unterrichtet.

Laut GNS haben diese neuen Anforderungen erhebliche inhaltliche Auswirkungen auf die Antragsunterlagen und zeitliche Auswirkungen auf das laufende Antragsverfahren zur künftigen Einlagerung der Castoren in Ahaus. Nach Einschätzung des Forschungszentrums ist damit nicht mehr sicher, dass bis zum Ablauf der Genehmigung für das Jülicher Zwischenlager der Transport der Brennelemente nach Ahaus abgeschlossen werden kann.


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