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Politikberatung

Zur Verantwortung des Forschungszentrums gehört es, die in der Forschung gewonnenen Ergebnisse zugänglich zu machen, um politischen Gremien und Entscheidungsträgern Optionen zu eröffnen, gesellschaftliche Herausforderungen erfolgreich anzugehen. Besonders wichtig ist dies in Bereichen, in denen umfassende Veränderungen oder rasche technologische Fortschritte Fragen zu ihren Folgen für Gesellschaft und Umwelt aufwerfen. Beispiele hierfür sind der Klimawandel sowie Fortschritte in den Neurowissenschaften oder in der Informationstechnologie. Diese Aufgabe der Politikberatung auf regionaler sowie auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene nimmt das Forschungszentrum auf unterschiedliche Weise wahr.

Veranstaltungen und politische Besuche

Politische Veranstaltungen und Besuche gehören zu den regelmäßigen Instrumenten der Politikberatung des Forschungszentrums. Das Forschungszentrum Jülich sieht seine Aufgabe hierbei vor allem darin, politische Mandatsträger umfassend und objektiv zu den Themen und Forschungsbereichen des Forschungszentrums und zu ihrer Relevanz für die Lösung gesellschaftlicher Probleme zu informieren. Hierzu beteiligen sich Jülicher Wissenschaftler an Informationsveranstaltungen, zum Beispiel in Berlin, Düsseldorf oder Brüssel und nehmen an politischen Veranstaltungen teil. Bei Besuchen im Forschungszentrum können sich Mandatsträger auf lokaler, auf Landes- und Bundesebene ein Bild über die Jülicher Forschung verschaffen und mit Experten sprechen. Ein regelmäßiger Informationsaustausch findet ebenfalls mit Ministerien und Behörden statt.

Themenorientierte Gutachtertätigkeit

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wirken als Autoren oder Gutachter an Berichten und Handlungsempfehlungen für die Politik mit – auf nationaler und auf internationaler Ebene. So waren Jülicher Klimaforscher Mitautoren an den Berichten des Weltklimarats, welche das Wissen über den Klimawandel zusammenfassen und bewerten. Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ist wissenschaftliches Gremium sowie zwischenstaatlicher Ausschuss mit Sitz in Genf. Andere Gutachtertätigkeiten betreffen ethische Fragestellungen, zum Beispiel in den Neurowissenschaften, oder Technikfolgenbeurteilungen im Bereich der Energietechnik. Die Ergebnisse letzterer dienen der wissenschaftlich fundierten Beratung von politischen Einrichtungen wie der International Energy Agency (IEA), Ministerien und Parlamenten.

Mitgliedschaft und Mitarbeit in Räten und Gremien

Darüber hinaus bringen führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungszentrums ihre Expertise ehrenamtlich in Gremien, Räten und Organisationen ein, deren Aufgabe es ist, im Auftrag der Bundesregierung oder des Bundesrats politische Entscheidungsträger zu beraten und wissenschaftsbasierte Handlungsempfehlungen zu geben. Beispiele hierfür sind der Deutsche Ethikrat oder der Rat für Informationsinfrastrukturen.


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