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Den Wandel koordinieren

In gewisser Weise ist Jülich schon lange ein Zukunftscampus – viele Anwendungen, die heute selbstverständlich sind, gehen auf die Jülicher Forschung zurück, seien es Therapiemöglichkeiten von Parkinson oder Tinnitus, Speichertechnologien von Festplatten, Frostschutz in Dieselkraftstoff oder Enzyme im Waschmittel. Beim Zukunftscampus geht es nunmehr verstärkt darum, die Forschung selbst nachhaltig zu gestalten – sowohl was die Arbeitsprozesse und Infrastruktur betrifft, als auch in Bezug auf Forschungsinhalte. Zum einen soll der Arbeitsalltag unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten neu ausgerichtet werden. Zum anderen sollen die Forschungsvorhaben verstärkt zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beitragen.

Dieser Wandel kann nicht über Nacht gelingen, sondern muss langfristig von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mitgetragen und mitgestaltet werden. Sie sind von Anfang an auf unterschiedlichen Wegen mit in das Vorhaben eingebunden. Zentrales Instrument der internen Vernetzung zum Zukunftscampus ist das campusweite moderierte Online-Forum, die Zukunfts-Arena. Hier können sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Themen des Zukunftscampus informieren, Diskussionsbeiträge von Experten lesen, diskutieren und selbst Ideen vorstellen. Durch die Vernetzung des auf dem Campus vorhandenen Wissens und unterschiedlichen Sichtweisen erhofft sich das Forschungszentrum wichtige Impulse.

Um diesen Prozess zu koordinieren, hat Jülich eine Stabsstelle geschaffen. Ihre Aufgabe ist es, alle nachhaltigen Aktivitäten innerhalb des Forschungszentrums zu sammeln und zu begleiten, neue zu entwickeln und die notwendige Vernetzung zwischen Wissenschaft und Infrastruktur herzustellen, damit das Forschungszentrum seine Ressourcen optimal einsetzen kann.

Während mittelfristig die Themen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit am Bau eine zentrale Rolle spielen, könnten sich im weiteren Verlauf ganz andere Aspekte herauskristallisieren: nicht nur alternative Mobilitätskonzepte, sondern auch neue Ansätze der Personalbetreuung oder im Management. Ein Aspekt, der bei 5.000 Mitarbeitern ebenso sehr ins Gewicht fällt, ist die Gesundheit: Bewegen wir uns genug? Welche Angebote gibt es bereits – etwa vom betriebsärztlichen Dienst oder der Betriebssportgemeinschaft – und welche wären noch wichtig? Wo kommt das Essen her, wie wird es mit welchen Konsequenzen produziert und welche Rolle spielt die Forschung in diesem Zusammenhang? Diese Fragen können noch nicht bis zu Ende beantwortet werden, aber sie zur Diskussion zu stellen und die auf dem Campus vorhandene Expertise zu nutzen, um sinnvolle Antworten und Lösungen zu finden, ist Teil des Weges zum Zukunftscampus.

Ansprechpartner zum Zukunfscampus

Dr. Peter Burauel
Leiter Stabbstelle Zukunftscampus
Telefon: +49 2461 61-6613
E-Mail: p.burauel@fz-juelich.de


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