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Profil

Das Forschungszentrum Jülich leistet wirksame Beiträge zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Information, Energie und Bioökonomie. Es konzentriert sich auf die Zukunft der Informationstechnologien und -verarbeitung, komplexe Vorgänge im menschlichen Gehirn, den Wandel des Energiesystems und eine nachhaltige Bioökonomie. Das Forschungszentrum entwickelt die Simulations- und Datenwissenschaften als Schlüsselmethode der Forschung weiter und nutzt große, oft einzigartige wissenschaftliche Infrastrukturen. Dabei arbeitet es themen- und disziplinenübergreifend und nutzt Synergien zwischen den Forschungsgebieten.

Den entscheidenden Schlüssel zur Lösung globaler Herausforderungen sehen wir im Verständnis von Materialien, etwa für Technologien der Energieversorgung oder für Informationssysteme von morgen. Wir erforschen Materialien im Kontext von Systemen und Prozessen auf unterschiedlichen Skalen: vom atomaren bis zum globalen Maßstab. So stellen wir die Einordnung in einen umfassenden Kontext sicher, der neben den natur­wissenschaftlichen auch gesellschaftliche, ökonomische und ethische Fragestellungen berücksichtigt.

Wir entwickeln und nutzen gemeinsam mit unseren Partnern Schlüsseltechnologien wie das Höchstleistungsrechnen, um die Türen zu neuen Anwendungen zu öffnen. Forschungsfragen und technologische Entwicklung stehen dabei im engen Wechselspiel.

Wir sind in der Lage, völlig neue Industrien, wie beispielsweise die Bioökonomie, aus den wissenschaftlichen Grundlagen heraus zu erschließen. Dabei profitieren wir davon, dass wir interdisziplinär und international arbeiten.

Rund 5.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, über 200 Kooperationspartner im In- und Ausland, eine einzigartige Infrastruktur und unsere besondere Expertise in der Physik, den Materialwissenschaften, der Nanotechnologie und der Informationstechnologie – das ist das Potenzial, mit dem wir künftigen Schlüsseltechnologien arbeiten, um neuartige Lösungen in den Bereichen Energie und Umwelt sowie Information und Gehirn zu ermöglichen.

Exzellente Forscherinnen und Forscher, die über Instituts-, Zentrums- und Landesgrenzen hinweg kooperieren, sind Jülichs größte Stärke. Um ihnen zu ermöglichen, mit den besten Partnern weltweit zu kooperieren, geht Jülich strategische Allianzen im In- und Ausland ein.

Besonders wichtig für die geistige Lebendigkeit und Kraft des Campus sind die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Studierenden und Doktoranden. Jülich bietet ihnen ein Arbeitsumfeld mit modernsten Instrumenten und weltweiten Kontakten, und die Möglichkeit, schon früh selbstständig zu forschen.

Stolz ist das Zentrum auf die Werkzeuge, mit denen die Forscherinnen und Forscher in Jülich arbeiten können: Simulation mit Höchstleistungsrechnern, Forschung mit Neutronen, bildgebende Verfahren für die Medizin, Werkzeuge der Nanotechnologie – dieses moderne Instrumentarium ermöglicht der Forschung Durchbrüche zu neuen Erkenntnishorizonten. Die Forschungsinfrastrukturen schätzen und nutzen Wissenschaftler nicht nur in Jülich, sondern weltweit.