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Jülicher Festvortrag zum Jahresabschluss 2018

Der bioelektronische Mensch: Zwischen Forschung und Science-Fiction

Anfang
27.11.2018 18:00 Uhr
Ende
27.11.2018 22:00 Uhr
Veranstaltungsort
Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste

Der Verlust der Sehkraft, von Gehör oder Motorik bedeutet für betroffene Menschen einen radikalen Einschnitt und enorme Einschränkungen.
Die verlorenen Fähigkeiten zumindest teilweise zurückzugewinnen oder vollständig wiederherzustellen, stellt Wissenschaft und Technik vor große Herausforderungen:

Das Ziel sind neuartige Sensoren und Stimulatoren als Ersatz für verlorengegangene Sinne und motorische Fähigkeiten – bioelektronische Implantate, die sich in das Nervensystem des Menschen integrieren lassen und in der Lage sind, mit dem Gehirn zu kommunizieren.

Diese neuartigen bioelektronischen Systeme können aber auch zu einem besseren Verständnis der Funktionsweise des Gehirns beitragen. Ausgehend von kleineren neuronalen Netzwerken, versucht die Wissenschaft der Bioelektronik, die Signalverarbeitung in und zwischen den Nervenzellen besser zu verstehen, elektronische Sensoren immer enger mit dem menschlichen Körper zu verbinden und so den Weg für neue therapeutische Ansätze zu ebnen.

Prof. Dr. Andreas Offenhäusser ist Direktor des Institute of Complex Systems, Bereich Bioelektronik (ICS-8). Der Physiker forscht seit über 30 Jahren an der Schnittstelle von Biologie und Mikroelektronik und lehrt Experimentalphysik an der RWTH Aachen.

Wir freuen uns sehr, dass Prof. Dr. Andreas Offenhäusser zum Jahresabschluss 2018 einen Einblick in seine Forschung und ihre Anwendungsmöglichkeiten geben wird.

Der Festvortrag 2018 findet am 27. November 2018 ab 18.00 Uhr in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste in Düsseldorf statt. Der Vortrag findet in deutscher Sprache statt. Es wird eine Simultanübersetzung ins Englische angeboten.

Bitte beachten Sie, dass dies eine nichtöffentliche Veranstaltung ist.

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