Mitglieder des Kreistags Düren haben sich am 16. März auf Einladung des Vorstands im Forschungszentrum Jülich über die geplante Verlagerung der Brennelemente des ehemaligen Kugelhaufenreaktors der Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor GmbH (AVR) nach Ahaus informiert. Der AVR-Reaktor wurde von 1967 bis 1988 in der Nachbarschaft des Forschungszentrums Jülich betrieben; die kugelförmigen Brennelemente des Reaktors werden derzeit in einem Lager des Forschungszentrums Jülich gelagert. Dessen Genehmigung läuft am 30.6.2013 aus.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert mit rund 700.000 Euro ein Projekt, bei dem ein umweltfreundliches Verfahren zur Herstellung von Biotensiden entwickelt werden soll. Federführend ist dabei Dr. Frank Rosenau vom Institut für Molekulare Enzymtechnologie der Uni Düsseldorf im Forschungszentrum Jülich.
Seit Ende Februar ist der Tinnitus-Neurostimulator T30CR zur Behandlung von chronischem Tinnitus auf dem europäischen Markt zugelassen. Der Stimulator basiert auf Forschungsergebnissen aus dem Forschungszentrum Jülich. Entwickelt hat ihn die Jülicher Firma Adaptive Neuromodulation GmbH (ANM). Eine Auswahl von HNO-Fachärzten wird derzeit für die Anwendung geschult.
Hotline für Tinnitus-Patienten: (02461) 690350
E-Mail: tinnitus@anm-medical.com
Liste der bereits geschulten Ärzte (Website ANM)
Am 8. März öffnet die Jülicher "IFF-Ferienschule" zum 41. Mal ihre Pforten. Die international beliebte Ferienschule des Jülicher Instituts für Festkörperforschung (IFF) steht unter dem Motto "Electronic Oxides: Correlation Phenomena, Exotic Phases, and Novel Functionalities" und dauert bis zum 19. März. Im Rahmen dieses Kurses bieten Wissenschaftler aus Jülich und von anderen Institutionen Studenten und Nachwuchsforschern aus der ganzen Welt einen umfassenden Überblick über ein jährlich wechselndes, aktuelles Thema aus der Festkörperphysik.