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Wettbewerb Deutschlands Spitzencluster 2. Wettbewerbsrunde Januar 2009 Der strategische Ausbau exzellenter technologischer Kompetenzen von regionalen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft und die Umsetzung dieser Kompetenz in international wettbewerbsfähige Innovationen – das ist das Ziel des im Spätsommer 2007 gestarteten Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der im Januar 2009 in eine zweite Runde gegangen ist. Der themenoffen angelegte Wettbewerb setzt darauf, dass die Partner die Potenziale ihrer Zusammenarbeit durch verstärkte Interaktion und Kooperation künftig noch besser nutzen. Insbesondere in Clustern konzentriert sich das wissenschaftliche und unternehmerische Know-how, um neue Technologien marktreif und die Akteure noch wettbewerbsfähiger zu machen. Gleichzeitig wird damit die Region – national und international – attraktiv für Talente und Investoren.
In drei Wettbewerbsrunden, die im Abstand von ein bis anderthalb Jahren aufeinander folgen, können bis zu 15 Spitzencluster eine Förderung erhalten. Im Spitzencluster-Wettbewerb sollen insgesamt bis zu 600 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt werden. Welche Cluster können am Wettbewerb teilnehmen? Ein Spitzencluster im Sinne des Wettbewerbs ist eine räumliche Konzentration von verschiedenartigen interagierenden Akteuren, die ein gemeinsames Tätigkeitsfeld verbindet und die die gesamte Innovationskette abdecken, von der Wissensgenerierung bis zur wirtschaftlichen Verwertung. Neben Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft zählen auch Hochschulen und außeruniversitäre Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie unterstützende Organisationen wie z. B. Finanzierungsgesellschaften und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung zu den Clusterakteuren.
Die Clusterakteure verbindet das gemeinsame Ziel, durch Kooperation und Bündelung ihrer komplementären Interessen und Potenziale ihre Leistungsfähigkeit zu steigern und ihre Markt- und Wettbewerbsposition zu verbessern.
Die sich bewerbenden Spitzencluster sollten bereits folgende Eigenschaften aufweisen: ein – gemessen an nationalen und internationalen Maßstäben – unverwechselbares, herausragendes Kompetenzprofil mit hoher Innovationsfähigkeit, eine herausragende internationale Markt- und Wettbewerbsposition und eine hinreichende kritische Masse zum Ausbau und zur nachhaltigen Festigung ihrer internationalen Spitzenstellung.
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