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Doktorandenausbildung

Neben einer intensiven fachlichen Betreuung durch die Institute und der Möglichkeit, erste berufliche Erfahrungen im Wissenschaftsbereich zu sammeln, profitieren die Nachwuchskräfte in Jülich im Wesentlichen durch vier Elemente strukturierter Doktorandenförderung. Sie alle zielen darauf die jungen Forscher zu kreativen, eigenständigen Forschungsleistungen auf exzellentem Niveau zu befähigen und den Promotionsprozess durch qualitätssichernde Verfahren zu begleiten.

„Wichtig ist aus meiner Sicht, die Doktoranden nicht als Studenten, sondern als erwachsene Menschen mit einem abgeschlossenen Studium zu betrachten, die in einem wissenschaftlichen Projekt mitarbeiten. Wenn wir die Tendenz der Universitätsausbildung zur Verschulung in die nächste Stufe tragen, erhöhen wir die Wettbewerbsfähigkeit der Doktoranden nicht. Dennoch ist eine begleitende Qualifikation natürlich sinnvoll. Für besonders relevant halte ich, Seminare in den Bereichen „Good Scientific Practice“ und „Projektmanagement“ abzuhalten, wie wir sie an unserem Institut bereits anbieten. Gute wissenschaftliche Praxis bedeutet unter anderem, die Reproduzierbarkeit der eigenen Forschungsergebnisse gewährleisten zu können. Daten sollten adäquat aufbereitet und gespeichert werden, was allerdings auch eine Frage der Ressourcen ist. Die Weiterbildung in „Projektmanagement“ wiederum schärft die Sensibilität für die Arbeit in komplexen Zusammenhängen. Jülicher Doktoranden sind in der Regel Teil eines Teams, das an einem größeren Projekt mit verschiedenen Kooperationspartnern arbeitet, oft auch an unterschiedlichen Standorten. Hier geht es darum, auf Fähigkeiten zu achten wie effektive regelmäßige Kommunikation, ausreichende Dokumentation und den Aufbau einer guten Fehlerkultur.

Graduiertenkollegs und -schulen

Das Forschungszentrum Jülich ist über die Kooperation mit Hochschulen, Universitäten und Industriepartner in eine Vielzahl von Graduiertenkollegs und –schulen eingebunden. Mehr: Graduiertenkollegs und -schulen …

Institutsprogramme

Einige der Jülicher Institute begleiten ihre Doktoranden besonders intensiv und haben maßgeschneiderte Programme mit fachlichen und überfachlichen Ausbildungsinhalten entworfen. Mehr: Institutsprogramme …

Überfachliche Aus- und Weiterbildungsangebote

Für alle Doktoranden legt die Abteilung Personalentwicklung ein Programm zur überfachlichen Qualifizierung auf. Mehr: Überfachliche Aus- und Weiterbildungsangebote …

Doktorandenausschuss

Ein weiteres wichtiges Element mit Blick auf die Qualitätssicherung der Doktorandenbetreuung ist der Doktorandenausschuss des Wissenschaftlich-Technischen Rats. Mehr: Doktorandenausschuss …

Jülicher Doktorandenvertrag

Doktoranden und Doktorandinnen bilden das Rückgrat der Forschung und tragen mit ihren frischen Ideen und ihrem Engagement entscheidend zu Erfolg und Fortschritt in der Wissenschaft bei. Die Anstellung in Jülich erfolgt im Rahmen eines Doktorandenvertrages, der in der Regel drei Jahre umfasst. Bei der Ausbildung und Betreuung von Doktoranden arbeiten das Forschungszentrum und die Universitäten partnerschaftlich zusammen. Die Promotion wird immer durch eine Universität verliehen. Mehr

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