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Förderprogramme und Auszeichnungen

Das Forschungszentrum koordiniert ausgewählte nationale und internationale Förderprogrammen, von denen Nachwuchswissenschaftler profitieren können. Im Rahmen des China Scholarship Council-Stipendienprogramms (CSC) kommen jährlich 10 bis 15 Doktorandinnen und Doktoranden oder Postdocs für einen halb- bis vierjährigen Aufenthalt ans Forschungszentrum. DAAD-Programme ermöglichen Nachwuchswissenschaftlern unterschiedlicher Karrierestufen einen Aufenthalt in den Instituten. Darüber hinaus unterstützt Jülich hervorragende Nachwuchskräfte aktiv darin, sich für Preise, Auszeichnungen und Mitgliedschaften in renommierten Forschungsakademien zu bewerben.

PreisträgerErhielten Preise für gute wissenschaftliche Kommunikation: Sarah Finkeldei (Mitte), Marco Prill (links) und Maurice Nuys (rechts).
Copyright: Forschungszentrum Jülich

Förderangebote

Nationale und internationale Programme

Eine Reihe von Programmen ermöglicht internationalen Wissenschaftlern, ihre Dissertation mit finanzieller Förderung im Forschungszentrum anzufertigen. Es wird zwischen zwei Möglichkeiten unterschieden: Doktoranden promovieren an einer deutschen Hochschule. „Sandwich“ Doktoranden absolvieren einen Teil ihrer Doktorarbeit in Jülich und promovieren in ihrem Heimatland.

Der Geschäftsbereich Unternehmensentwicklung hat hier einige Finanzierungsmöglichkeiten aufgelistet:

Chinese Scholarship Council-Stipendienprogramm (CSC)
Der CSC betreibt u.a. das größte Doktorandenprogramm der Welt (jährlich etwa 6000 voll finanzierte Stipendien für Auslandsaufenthalte – Stand 2014). Es werden verschiedene Arten von Stipendien mit einer Laufzeit von 6 – 48 Monaten vergeben. Allein 2015 starteten 39 Stipendiaten ihren Aufenthalt in Jülich.

CAS-DAAD-Stipendienprogramm
Die Chinese Academy of Sciences (CAS) und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) betreiben gemeinsam ein Programm zur gemeinsamen Ausbildung von Doktoranden. Interessierte Wissenschaftler verbringen einen ein- bis zweijährigen Aufenthalt an einer deutschen Gastinstitution.

DAAD-Forschungskurzstipendien
Diese Stipendienart bietet Doktoranden und PostDocs die Möglichkeit, kleinere abgeschlossene Forschungsvorhaben an einer deutschen Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung durchzuführen. Die Aufenthaltsdauer beträgt 1 – 6 Monate.

DAAD-Forschungsjahresstipendien
Diese Stipendien bieten ausländischen Doktoranden und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, in Deutschland zu forschen und sich weiter zu bilden. Es bestehen Förderangebote für unterschiedliche Qualifizierungsphasen und Karrierestufen. Darüber hinaus unterstützen die Stipendien den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung mit Fachkolleginnen und Fachkollegen. Die Aufenthaltsdauer beträgt 7 – 10 Monate.

DAAD-Forschungsstipendien – Promotion in Deutschland
Ziel dieses Stipendienprogramms ist die Förderung von Promotionsvorhaben in Deutschland. Der Förderzeitraum beträgt in der Regel drei Jahre, in Ausnahmefällen bis zu vier Jahre.

DAAD-Wiedereinladung
Zur Aufrechterhaltung des Kontaktes mit Deutschland können ehemalige Forschungs- oder Studienstipendiaten des DAAD mir einer Stipendienlaufzeit von mehr als sechs Monaten eine Wiedereinladung beantragen. Wichtigstes Auswahlkriterium ist ein überzeugendes und gut geplantes Forschungs- bzw. Arbeitsvorhaben für den Deutschlandaufenthalt, das mit einem betreuenden Gastgeber inhaltlich und zeitlich abgestimmt ist. Der Förderzeitraum beträgt ein bis drei Monate.

Mehr zu den aktuellen Ausschreibungen findet sich hier

Ansprechpartner ist:
Gabriele Weiland, Unternehmensentwicklung

Auszeichnungen

Jülicher Exzellenzpreis

Seit 2009 vergibt das Forschungszentrum Jülich den mit jeweils 5.000 Euro dotierten Exzellenzpreis an junge, international erfolgreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit ihren Ideen entscheidende Impulse in ihrem Forschungsgebiet leisten. Basis der Auszeichnung ist eine herausragende, in wesentlichen Teilen in Jülich erstellte Dissertation einschließlich exzellenter Leistungen einer bis zu zwei Jahren dauernden Post-Doktorandenphase. Auf der Grundlage externer Gutachten entscheidet eine hochrangige Jury aus vier internen und vier externen Professoren welche Forscherinnen und Forscher im internationalen Vergleich zu den besten fünf Prozent ihrer Karrierestufe in ihrem jeweiligen Forschungsgebiet gehören. Bis zu fünf junge Wissenschaftler können den Preis erhalten. Er wird jedoch nur verliehen und die maximale Anzahl an Preisen nur dann voll ausgeschöpft, wenn die wissenschaftlichen Leistungen der Nominierten über jeden Zweifel erhaben sind.

Bisherige Preisträger

Ansprechpartner ist:
Dr. Sonja Holl, Unternehmensentwicklung

Helmholtz-Doktorandenpreis

Das Programm richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die ihre Promotion vor maximal einem Jahr an einem Helmholtz Zentrum mit hervorragendem Ergebnis abgeschlossen haben, sich durch wissenschaftliche Exzellenz während der Promotion sowie durch persönliches Engagement auszeichnen, einen Bezug zur Helmholtz-Mission in ihrer Forschung haben und eine Karriere in der Forschung planen. Die erfolgreichen Kandidatinnen und Kandidaten erhalten einmalig 5.000 Euro (brutto). Zusätzlich wird dem Preisträger beziehungsweise der Preisträgerin eine Reise- und Sachkostenpauschale von bis zu 2.000 Euro pro Monat für einen Auslandsaufenthalt von bis zu sechs Monaten an einer internationalen Forschungseinrichtung zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen

Ansprechpartner ist:
Dr. Sabine Hanrath, Unternehmensentwicklung

JARA-Nachwuchspreis

Mit der Vergabe des Nachwuchspreises würdigt JARA überdurchschnittliche Leistungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern im Rahmen von JARA und möchte einen Beitrag zu deren wissenschaftlichen Sichtbarkeit leisten. Der JARA Excellent Junior ist derzeit mit 5.000 € (brutto) dotiert, wobei bis zu zwei Preisträgerinnen oder Preisträger pro Ausschreibung ausgewählt werden können.

Weitere Informationen

Ansprechpartner ist:
Melanie dos Santos Mendes, JARA

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