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Förderangebote und Auszeichnungen

Das Forschungszentrum koordiniert eine Reihe von nationalen und internationalen Förderprogrammen, von denen Nachwuchswissenschaftler profitieren können. Die Maßnahmen werden von verschiedenen Personen betreut, die Sie gerne zu den jeweiligen Anforderungen, dem Bewerbungsprozedere und den benötigten Unterlagen beraten. Darüber hinaus unterstützt Jülich hervorragende Nachwuchskräfte aktiv darin, sich für Preise, Auszeichnungen und Mitgliedschaften in renommierten Forschungsakademien zu bewerben. Neben aktuellen Stellenausschreibungen gehören folgende Programme zu festen Bestandteilen im Förderkanon für juelich_heads:

Dr. Felix Plöger (IEK-7)Dr. Felix Plöger (IEK-7) untersucht den Transport von Spurengasen in der Atmosphäre und ihre Austauschprozesse in der Stratosphäre. Mittels der Förderung der Helmholtz-Gemeinschaft kann der 36-jährige Exzellenzpreisträger nun seine eigene Nachwuchsgruppe aufbauen.
Copyright: Forschungszentrum Jülich GmbH


Förderangebote

Helmholtz-Nachwuchsgruppenleiter-Programm

Die Leitung einer wissenschaftlichen Nachwuchsgruppe bietet frühe wissenschaftliche Unabhängigkeit und hervorragende Karrierechancen. Im Jahr 2016 sind am FZJ 18 Nachwuchsgruppen, davon 8 Helmholtz-Nachwuchsgruppen. 7 der jungen Führungskräfte haben eine Juniorprofessur inne und 7 der Nachwuchsgruppen werden von Frauen geleitet, 5 hatten internationale Leiterinnen bzw. Leiter. In 2015 und 2016 wurden 3 Nachwuchsgruppen von international angesehenen Gutachtern evaluiert. In allen Fällen haben die Gutachter sich für die Übernahme auf unbefristete Stellen („Tenure“) ausgesprochen.
Helmholtz-Nachwuchsgruppenleiter-Programm

Ansprechpartner ist:
Dr. Katharina Klein, Unternehmensentwicklung

Mentoringprogramm TANDEMplus

Unter dem Dach von JARA unterstützt das Forschungszentrum Jülich im Mentoring-Programm TANDEMplus in Kooperation mit der RWTH Aachen Postdoktorandinnen aus den Natur- oder Ingenieurswissenschaften auf dem Weg in Führungspositionen in der Wissenschaft. Das einjährige Programm begleitet die Teilnehmerinnen bei ihrer Karriereentwicklung mit einer Kombination aus Training, Networking und Mentoring. Die Teilnehmerinnen bauen ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen gezielt im Hinblick auf Führungsaufgaben aus, verstärken die Bildung eigener wissenschaftlicher Netzwerke zum effizienten Einstieg in die Scientific Community und werden im One-to-One-Mentoring mit einer erfahrenen Führungsperson aus der Wissenschaft individuell unterstützt.

TANDEMplus

Marie Skłodowska-Curie Maßnahmen (MSCA)

Die Marie Skłodowska-Curie Maßnahmen (MSCA) gehören zum Programmteil I "Wissenschaftliche Exzellenz" des Europäischen Rahmenprogramms "Horizont 2020". Sie dienen dazu, das berufliche Potenzial von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über die gesamte Laufbahn hinweg weiter zu entwickeln, die internationale, interdisziplinäre bzw. intersektorale Mobilität von Forschenden zu fördern sowie die weltweite Attraktivität Europas als Forschungsstandort zu erhöhen. Wir beraten Sie gerne bei der Gestaltung entsprechender Fellowships und Trainings Networks in Jülich.

Orientierung und Erstberatung im Forschungszentrum bietet:
Dr. Sybille Krummacher, Unternehmensentwicklung
und Andrea Stockero , Unternehmensentwicklung

Förderungen durch den Europäischen Forschungsrat ERC

Die themenoffenen Förderprogramme des ERC haben sich seit ihrer Einführung 2007 zu einem prestigeträchtigen Programmportfolio entwickelt. Wir beraten Sie gerne, wenn Sie sich z.B. um einen Starting oder Consolidator Grant zum Aufbau oder zur Konsolidierung Ihres exzellenten Forschungsteams am Forschungszentrum Jülich bewerben möchten.

Orientierung und Erstberatung im Forschungszentrum bietet:
Andrea Stockero, Unternehmensentwicklung

Internationale Förderung

Der internationale Austausch fördert den Erfahrungsaustausch und die Kooperation zwischen den Wissenschaftlern. Internationale Stipendien bieten ausländischen Nachwuchswissenschaftlern unterschiedlicher Karrierestufen die Möglichkeit eines Forschungsaufenthaltes am FZJ oder sie finanzieren deutschen Nachwuchswissenschaftlern im Rahmen eines Forschungsprojektes den Aufenthalt an der ausländischen Partnereinrichtung. Eine Vielzahl der Stipendien wird über den DAAD angeboten. Der Geschäftsbereich Unternehmensentwicklung hat hier einige der Programme aufgelistet:

China Scholarship Council Stipendienprogramm (CSC)
Innerhalb des China Scholarship Council Stipendienprogramm (CSC) arbeiten PostDocs im Rahmen eines 6- bis 24monatigen Aufenthaltes im Forschungszentrum Jülich. Das CSC-DAAD-Postdoc-Stipendienprogramm (CSC-DAAD)

Sino-German (CSC-DAAD) Postdoc Scholarship Program
bietet chinesischen PostDocs die Möglichkeit, ein 7- bis 18monatiges Forschungsvorhaben an einer deutschen Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung durchzuführen.

DAAD-Forschungskurzstipendien
Diese Stipendienart bietet Doktoranden und PostDocs die Möglichkeit, kleinere abgeschlossene Forschungsvorhaben an einer deutschen Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung durchzuführen. Die Aufenthaltsdauer beträgt 1 – 6 Monate.

DAAD-Forschungsjahresstipendien
DAAD-Stipendien bieten ausländischen Doktoranden und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, in Deutschland zu forschen und sich weiter zu bilden. Es bestehen Förderangebote für unterschiedliche Qualifizierungsphasen und Karrierestufen. Darüber hinaus unterstützen die Stipendien den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung mit Fachkolleginnen und Fachkollegen. Die Aufenthaltsdauer beträgt 7 – 10 Monate.

DAAD-Wiedereinladung
Zur Aufrechterhaltung des Kontaktes mit Deutschland können ehemalige Forschungs- oder Studienstipendiaten des DAAD mir einer Stipendienlaufzeit von mehr als sechs Monaten eine Wiedereinladung beantragen. Wichtigstes Auswahlkriterium ist ein überzeugendes und gut geplantes Forschungs- bzw. Arbeitsvorhaben für den Deutschlandaufenthalt, das mit einem betreuenden Gastgeber inhaltlich und zeitlich abgestimmt ist. Der Förderzeitraum beträgt ein bis drei Monate.

Programme des Projektbezogenen Personenaustausches (PPP)
PPP sind ein Programm zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen zwischen einer deutschen und einer ausländischen Einrichtung und Förderung partnerschaftlichen Forschungsaktivitäten unterstützt der DAAD Forschungsprojekte. Sie dienen insbesondere den am Projekt beteiligten Nachwuchswissenschaftlern und ermöglichen Forschungsaufenthalte an der ausländischen Partnereinrichtung. PPP-Förderungen gibt es für mehr als 30 Länder.

Ansprechpartner ist:
Gabriele Weiland, Unternehmensentwicklung

Auszeichnungen

Unterstützung bei der Bewerbung um Auszeichnungen

Das Forschungszentrum unterstützt hervorragende Nachwuchskräfte aktiv darin, sich für Preise und Mitgliedschaften in renommierten Forschungsakademien zu bewerben. Beauftragter für Wissenschaftspreise und wissenschaftliche Auszeichnungen ist Prof. Hans Ströher, Direktor des IKP-2. Er Er übt die Aufgabe mit Unterstützung von Dr. Wolfgang Speier (UE) bis Ende 2016 aus.

http://www.fz-juelich.de/portal/DE/Leistungen/WissenSchaffen/Preise/_node.html

Ansprechpartner ist:
Dr. Wolfgang Speier, Unternehmensentwicklung

Jülicher Exzellenzpreis

Seit 2009 vergibt das Forschungszentrum Jülich den mit jeweils 5.000 Euro dotierten Exzellenzpreis an junge, international erfolgreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit ihren Ideen entscheidende Impulse in ihrem Forschungsgebiet leisten. Basis der Auszeichnung ist eine herausragende, in wesentlichen Teilen in Jülich erstellte Dissertation einschließlich exzellenter Leistungen einer bis zu zwei Jahren dauernden Post-Doktorandenphase. Auf der Grundlage externer Gutachten entscheidet eine hochrangige Jury aus vier internen und vier externen Professoren welche Forscherinnen und Forscher im internationalen Vergleich zu den besten fünf Prozent ihrer Karrierestufe in ihrem jeweiligen Forschungsgebiet gehören. Bis zu fünf junge Wissenschaftler können den Preis erhalten. Er wird jedoch nur verliehen und die maximale Anzahl an Preisen nur dann voll ausgeschöpft, wenn die wissenschaftlichen Leistungen der Nominierten über jeden Zweifel erhaben sind.

Bisherige Preisträger

Ansprechpartner ist:
Dr. Sonja Holl-Supra, Unternehmensentwicklung

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