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DFG-Richtlinien bezüglich Open Access

Durch Unterzeichnung der "Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" haben sich wichtige Einrichtungen aus Wissenschaft und Forschung, insbesondere auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Helmholtz-Gemeinschaft, schon vor mehreren Jahren die Förderung von Open Access zur Aufgabe gemacht.

Nun hat der Open Access Gedanke auch Einzug in die Verwendungsrichtlinien der DFG gehalten. Diese Richtlinien sind Bestandteil jeder Bewilligung DFG-geförderter Projekte. Das bedeutet insbesondere:

  • DFG geförderte Forschungsergebnisse sollten möglichst auch digital veröffentlicht werden und als Open Access Dokumente verfügbar gemacht werden. Dies kann beispielsweise in elektronischen Repositorien der entsprechenden Forschungseinrichtung geschehen oder durch Veröffentlichung in referierten bzw. renommierten Open Access Zeitschriften.
  • Wissenschaftler/innen sollten darauf achten, dass sie sich in Verlagsverträgen ein nicht ausschließliches Verwertungsrecht zur elektronischen Publikation vorbehalten. Gegebenenfalls können dabei Karenzzeiten (6-12 Monate) vereinbart werden, nach deren Ablauf dem Autor die Veröffentlichung in elektronischen Repositorien gestattet ist.
  • Die als Open Access Dokumente veröffentlichten Artikel sollen einen Hinweis auf die Unterstützung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft enthalten.


Die Zentralbibliothek unterstützt Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich bei der Umsetzung und Einhaltung dieser DFG-Richtlinien. Mit dem eDocServer JUWEL stellt die Zentralbibliothek ein Repository bereit, auf dem Forschungsergebnisse als Open Access Dokumente verfügbar gemacht werden. Gerne stellt die Zentralbibliothek eine entsprechende Bestätigung über die Erfüllung der DFG-Richtlinien durch JUWEL aus. Auch bei der Formulierung von Autorenverträgen, die das Recht zur Zweitverwertung einräumen, ist die Zentralbibliothek gerne behilflich.


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