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Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA)

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Magnetlagerlabor

Permanentmagnetische Lager und Antriebe "SYSTEM JÜLICH"

1974 legte Prof. George Comsa, Gründungsdirektor des Teilinstituts Vakuumphysik des zum damaligen Zeitpunkt neu gegründeten IGV (Institut für Grenzflächenforschung und Vakuumphysik) den Grundstein für das Magnetlagerlabor, mit dessen Aufbau und Leitung Dr. Johan K. Fremerey beauftragt wurde. Vorrangiges Ziel der Entwicklungsarbeit im Magnetlagerlabor war die Entwicklung von berührungslosen Lagerungen für Maschinen und Vorrichtungen der Vakuumtechnik in enger Zusammenarbeit mit der Industrie. Seit Januar 2002 ist das Magnetlagerlabor als Abteilung für Magnetlager- und Antriebstechnik Bestandteil des ZEA-1.

So entstand und wuchs in Jülich das weltweit erste Entwicklungszentrum für industrietaugliche permanentmagnetische Lager- und Antriebssysteme. Lizenzverträge wurden bislang für Drehanoden-Röntgenröhren, Gasreibungs-Vakuummeter, Licht- und Teilchenstrahl-Chopper, Turbomolekularpumpen und Kristallziehanlagen abgeschlossen. In jüngerer Zeit wurden Lager- und Antriebssysteme auch für Spinnzentrifugen, Schwungrad-Energiespeicher und Blutpumpen entwickelt. Insgesamt wurden mit Lizenzprodukten auf der Basis der Jülicher Magnetlager- und Antriebstechnik in der Industrie Umsätze in Höhe mehrerer hundert Millionen EURO erzielt.

Wesentlicher Geschäftszweig der Abteilung Magnetlager- und Antriebstechnik ist heute die Entwicklung, Herstellung und Lieferung kompletter Chopperanlagen für interne und externe Kunden zum Einsatz in Neutronenspektrometern.

Für seine Verdienste bei der Entwicklung der Magnetlager- und Antriebstechnik bis zur industriereifen Anwendung erhielt Dr. Fremerey

 

1985den Technologietransferpreis des BMFT (Bundesministerium für Forschung und Technologie) und
2000den Technologiepreis der Freunde und Förderer des FZJ (Forschungszentrum Jülich).

 

Im Jahre 2004 wurde Dr. Fremerey der Albert Nerken Award der AVS (American Vacuum Society) "für die Entwicklung des Gasreibungsvakuummeters und seinen Beitrag zum Verständnis der Gasreibung" verliehen.


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