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Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA)
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Kapillarelektrophorese (CE)

Methodenbeschreibung

Die Kapillarelektrophorese (CE) ist eine Trennmethode, die auf unterschiedlichen Geschwindigkeiten von Ionen in einem elektrischen Feld beruht. Diese unterschiedlichen Geschwindigkeiten oder auch Mobilitäten der Ionen finden ihre Ursache in unterschiedlichen Ladungs/Radius-Verhältnissen. Die Standardkonfiguration einer CE besteht aus einer Hochspannungsquelle, zwei Elektrolytgefäßen, einer Quarzglaskapillare und einem Detektor. Dabei taucht die elektrolytgefüllte Kapillare in beide Elektrolytgefäße. Diese wiederum sind über 2 Platinelektroden mit einer Hochspannungsquelle verbunden, so dass bei Anlegen einer Hochspannung bis zu 30 kV ein geschlossener Stromkreis entsteht. Zur Detektion werden üblicherweise UV- oder Fluoreszenz-Detektoren eingesetzt, wozu die Kapillare direkt durch den Detektor geführt wird.

Merkmale der CE

Die Stärken der CE liegen in ihrem sehr geringen Injektionsvolumen (10 nl), ihren niedrigen Nachweisgrenzen (pg-Bereich) und der Möglichkeit, direkt wäßrige Proben zu verwenden. Außerdem zeichnet sie sich durch ihre Unempfindlichkeit gegenüber Matrixsubstanzen aus, so dass aufwendige Probenaufreinigungen entfallen. Die konventionelle Kapillarzonenelektrophorese (CZE) ist auf die Trennung von ionischen Verbindungen beschränkt. Durch Anwendung der mizellaren elektrokinetischen Chromatographie (MEKC) allerdings läßt sich das Analytspektrum auch auf neutrale und/oder unpolare Verbindungen ausdehnen.

Apparative Ausstattung

Es steht das Kapillarelektrophorese-System G1600A der Fa. Agilent zur Verfügung. Neben einem UV-Diodenarray-Detektor ist das Gerät mit einem Autosampler ausgestattet.

Analysenbeispiele

  • Organische Säuren
  • Alkaloide
  • Peptide

Ansprechpartner:

Frau Dr. B. Santiago Schübel Tel.: 02461-61 4951


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