Suche

zur Hauptseite

Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA)
(leer)

Navigation und Service


Gaschromatographie (GC/GC-MS)

Methodenbeschreibung

Die Gas-Flüssigkeits-Chromatographie (GLC) oder einfach Gaschromatographie (GC) ist eine Verteilungschromatographie, die als Analysenmethode zum Auftrennen von Gemischen in einzelne chemische Verbindungen weite Verwendung findet. Die GC ist nur anwendbar für Komponenten, die gasförmig sind oder sich verdampfen lassen. Beim Transport der Substanzen im Gasstrom durch eine Säule findet deren Trennung statt. Als mobile Phase verwendet man dabei ein Inertgas, meist Stickstoff, Helium oder Wasserstoff. Typischerweise wird heute die Open-Tubular-GC angewendet. Die Säule besteht dazu aus einer Polyimid-beschichteten Quarzglas-Kapillare mit einem definierten Innendurchmesser. Innen ist diese häufig mit Polyorganosiloxanen als dünnen Film als eigentliche stationäre Phase beschichtet. Durch Variation der funktionellen Gruppen in den Substituenten der stationären Phase läßt sich deren Polarität einstellen. Somit lassen sich unpolare bis polare Verbindungen mir der GC analysieren.

Merkmale der GC

Bei der Gaschromatographie wird nach Siedepunkt und/oder Polarität bzw. bei speziellen Trennphasen aufgrund spezifischer Wechselwirkungen (z.B. in der chiralen GC) getrennt. Nach der Trennung erfolgt die Detektion typischerweise durch Verbrennung der Substanz im FID und oder durch massenselektiver Detektion (MS). Darüber hinaus stehen eine Vielzahl von selektiven Detektoren wie der ECD in der GC zur Verfügung. Die GC kann nach der Trennung mit internen bzw. externen Standardsubstanzen quantitativ ausgewertet werden. Bei MS-Detektion können unbekannte Substanzen identifiziert werden.

Apparative Ausstattung

Folgende gaschromatographische Systeme stehen zur Verfügung:

  • GC-ECD/ FID (Gaschromatograph mit Elektroneneinfangdetektion und Flammenionisationsdetektor, Fa.Carlo Erba)
  • GC-MS/ FID (Kopplung Gaschromatographie mit Massenspektrometrie, Agilent 5973N, mit Gerstel Thermodesorption und Kaltaufgabesystem, Elektronenstoßionisation)
  • GC-MS/ FID (GC: HP6890 mit Kaltaufgabesystem, Fa. Agilent; MS: MAT 95 mit Feststoffschubstange, Ionisierungstechniken: EI, CI, ESI)
  • Thermodesorption/Pyrolyse-GC-MS, (Fa. Fisons mit GC2-Chromatography)

Analysenbeispiele

  • Pestizide
  • Phenole
  • PAKs
  • PCBs
  • Aromatische Kohlenwasserstoffe
  • Lösungsmittel
  • Leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKWs)

Ansprechpartner:

Frau Dr. B. Santiago Schübel Tel.: 02461-61 4951


Servicemenü

Homepage