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Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA)
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Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC)

Methodenbeschreibung

Die hochauflösende Flüssigkeitschromatographie ist eine Analysenmethode für nicht geladene Moleküle. Bei der Trennung macht man sich die unterschiedlich starken Wechselwirkungen zwischen Substanz und dem Füllmaterial (stationäre Phase) zu nutze.

Als stationäre Phasen werden hauptsächlich Kieselgel (normale Phase) und Umkehrphasen (RP8 / RP18) verwendet. In jüngerer Zeit ist auch die Trennung von Enantiomeren an Chiralen (optisch aktiven) Phasen hinzugekommen.

Als Mobile Phase (Laufmittel) können fast alle organischen Lösungsmittel von unpolaren, wie Hexan zu stark polaren, wie Methanol und selbst Wasser eingesetzt werden. Die Wahl des Lösungsmittels wird nur nurch die Art des Detektors und die Wahl der Temperatur eingeschränkt.

Als Detektor werden in der Regel UV-Sonden eingesetzt, so dass das Laufmittel nicht absorbieren sollte. Aufgrund der unterschiedlichen Wechselwirkungen zwischen Analysensubstanz, stationärer und mobiler Phase werden die Stoffe getrennt und liefern für diese Bedingungen eine charakteristische Retentionszeit.

Merkmale der HPLC

  • schnelle simultane Bestimmung von organischen Substanzen in Lösung (keine Homogenitätsprobleme) im Spurenbereich bis zum präparativen Maßstab
  • Analysenzeiten von in der Regel einigen Minuten je Probe; bei schwierigen Gemischen kann es auch schon einmal bis zu einer Stunde oder etwas mehr pro Analyse dauern
  • hohe Richtigkeit und Reproduzierbarkeit der Analysenergebnisse bei Verwendung von Standardlösungen zur Kalibrierung der Methode

Probenvorbereitung

Die Substanzen müssen sich vollständig lösen.

Analysenbeispiele zur HPLC

  • Analytik von Umweltproben
  • Auftrennung von niedermolekularen Zellbestandteilen
  • Produktionskontrolle bei der organischen Synthese

Ansprechpartner:

Herr Dr. S. Küppers Tel.: 02461-61 2766


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