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Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA)
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Atomabsorptionsspektrometrie (AAS)

Methodenbeschreibung

Atomabsorptionsspektrometrie ist die Messung einer Absorption von optischer Strahlung durch Atome im Gaszustand.

Bei der Atomabsorption wird die Strahlung einer elementspezifischen Spektrallichtquelle durch die in Atome dissoziierte Probe geleitet und die durch die absorbierenden Atome hervorgerufene Schwächung der Strahlung gemessen. Entscheidend ist dabei, dass die Strahlung der Lichtquelle mit einer bestimmten Frequenz moduliert wird und der dem Empfänger nachgeschaltete Verstärker auf die gleiche Modulationsfrequenz abgestimmt ist. Dadurch ist die AAS in der Lage, eindeutig zwischen der elementspezifischen Strahlung des interessierenden Elements und unspezifischer Strahlung aus der Probenmatrix zu unterscheiden. Die verbreitetsten Methoden, Flammen- und Graphitrohrtechnik, werden im ZEA-3 angewendet.

Merkmale der AAS

  • Das Verfahren eignet sich besonders für Einzelelementbestimmungen, aber auch bedingt für Multielementanalytik.
  • Die Messzeit für wässrige Lösungen (ohne Eichung, Auswertung und Probenvorbereitung) beträgt pro Probe und Element etwa 10 Sekunden (Flamme) bzw. 10 Minuten (Graphitrohrofen).
  • Die Bestimmungsgrenzen in wässrigen Lösungen reichen je nach Element von 5 µg/ml (Ti) bis 0,5 ng/ml (Cd; Ag). In den meisten Fällen liegen sie bei 10 ng/ml.

Probenvorbereitung

Es werden probenorientierte Aufschlussmethoden wie z.B. Mikrowellen-, Schmelz- und Säureaufschlüsse eingesetzt.

Materialbeispiele

Wischproben / Seewasser / Grundwasser / Urin

Ansprechpartner:

Frau H. Lippert Tel.: 02461-61 5892


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