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Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA)
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Ionenchromatographie (IC)

Methodenbeschreibung

Die Ionenchromatographie ist eine Analysenmethode für ionische Spezies. Hierzu nutzt man die Eigenschaft der Ionen, an polaren festen Adsorbentien je nach Art und Größe verschieden stark gebunden zu werden. Die Adsorbentien sind entweder Ionenaustauscher niedriger Kapazität (HPIC = High Performance Ion Chromatography), total sulfonierte Kationenaustauscher hoher Kapazität (HPICE = High Performance Ion Chromatography Exclusion) oder neutrale Harze, die mit einer mobilen Trennphase versehen sind (MPIC = Mobile Phase Ion Chromatography). Die Probelösung wird mit Druck  über die Chromatographiesäule geleitet. Je nach Austauscher können so Anionen, Kationen oder Ionenpaare adsorbiert werden. Für die Elution der Ionen verwendet man unterschiedliche Elektrolyte, wobei die Retentionszeiten der einzelnen Ionen durch deren Affinität zur stationären Phase bestimmt werden. Ein Suppressor reduziert die hohe Hintergrundleitfähigkeit des Eluenten. Der Nachweis der Ionen erfolgt mittels Leitfähigkeit,  Lichtabsorbtion oder Amperometrie.

Merkmale der IC

  • Simultane Multiionenbestimmung in wässrigen Lösungen
  • Festkörperproben, die in wässrigen Lösungen nicht löslich sind  können nach Extraktion oder Verbrennung analysiert werden.

Ansprechpartner:

Frau Dr. S. Willbold Tel.: 02461-61 6063


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