Brain-Gain aus Kalifornien

Im Sommer sind gleich drei Top-Wissenschaftler aus der Sonne Kaliforniens ans Forschungszentrum Jülich gewechselt. Die Forscher kommen von Google, Hewlett-Packard Labs und der University of California. Sie sollen dazu beitragen, die international herausragende Forschung an neuen Computertechnologien in Jülich weiter auszubauen.

Revier im Wandel

Die Braunkohle geht, neue Jobs und Branchen sollen kommen: Wie aber kann der Strukturwandel im Rheinischen Revier ganz konkret gelingen, wie die Wirtschaftskraft der Region erhalten bleiben? Wichtige Impulse liefert die Wissenschaft. Auch das Forschungszentrum Jülich unterstützt den Wandel – mit welchen Ideen und an welchen Orten, das zeigt die Titelgeschichte der neuen Ausgabe unseres Forschungsmagazins effzett.

860 Millionen Euro Förderung: Das Rheinische Revier wird Wasserstoff-Modellregion

Das Forschungszentrum Jülich wird im Rheinischen Revier ein Helmholtz-Cluster für nachhaltige und infrastrukturkompatible Wasserstoffwirtschaft aufbauen. Das Leuchtturmprojekt wird im Rahmen des Investitionsgesetzes Kohleregionen über einen Zeitraum von etwa 17 Jahren mit rund 860 Millionen Euro durch das Bundesforschungsministerium gefördert. Auch das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich.

„Wir müssen den Weg beschreiten, um Netto-Null-Emissionen sicherzustellen“

Der Weltklimarat veröffentlicht heute den ersten Teil seines neuen Sachstandsberichts. Es ist eindeutig: Der Mensch hat das Klima erwärmt. Der Klimawandel betrifft den gesamten Globus. Die Jülicher Atmosphärenforscherin Prof. Astrid Kiendler-Scharr ist Leitautorin des Kapitels zu kurzlebigen Klimaschadstoffen in dem Bericht. Im Interview äußerst sie sich zu Fortschritten in der modernen Klimaforschung, zur Rolle Jülichs in der Atmosphärenforschung und zur Bedeutung der kurzlebigen Klimaschadstoffe.

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Startschuss für JUNIQ

„Wir rechnen mit Quantencomputern“ ist Leitsatz am Jülich Supercomputing Centre (JSC), wo heute JUNIQ, die neue „Jülicher Nutzer-Infrastruktur für Quantencomputing“ in Betrieb genommen wurde. Der Startschuss fiel mit der offiziellen Unterzeichnung eines Nutzungsvertrages für einen Quanten-Annealer des kanadischen Herstellers D-Wave.