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Studie zum globalen Gesundheitsrisiko durch Ozon-Luftverschmutzung auf Basis der TOAR-Datenbank des JSC

Eine neue Veröffentlichung in der Zeitschrift Environmental Science & Technology (DOI: 10.1021/acs.est.0c07742) unter Leitung der University of North Carolina, USA, beschreibt einen neuartigen Datenfusionsansatz, um die globalen Beobachtungen aus der Datenbank des Tropospheric Ozone Assessment Report, die von JSC gehostet wird, mit den Ergebnissen verschiedener numerischer Chemie-Transport-Modelle zu kombinieren. Die neue Methode ermöglicht die Erstellung von jährlichen hochauflösenden Karten der bodennahen Ozonbelastung, die mit der Bevölkerungsdichte kombiniert werden können, um das regionale Gesundheitsrisiko durch Ozon-Luftverschmutzung zu bewerten. Die Ergebnisse dieser Studie wurden von der Global Burden of Disease 2019 (GBD2019)-Studie verwendet, die schätzte, dass im Jahr 2019 etwa 365.000 Menschen auf der ganzen Welt starben, weil sie der Ozonverschmutzung ausgesetzt waren. Die Studie, die am 8. März online veröffentlicht wurde, nutzte die größte jemals erstellte Zusammenstellung von Ozonbeobachtungen sowie Schätzungen aus neun globalen Atmosphärenmodellen. Durch eine Datenfusion konnte das Forschungsteam diese verschiedenen Informationsquellen kombinieren und die Vorteile jeder einzelnen nutzen.

Ansprechpartner: Dr. Martin Schultz, m.schultz@fz-juelich.de