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Neues DFG-Projekt zur parallelen Simulation von multimodalen Energiesystemen

Die Komplexität moderner Energiesysteme stellt erhebliche Herausforderungen an die Planung, Auslegung und den Betrieb dieser multimodalen Systeme. Die verteilte Natur der neuen Ressourcen und die Beteiligung der Lasten am Energiemanagement erfordern eine schnelle, reaktive Steuerung und zuverlässigen Schutz. In diesem Zusammenhang wird der Einsatz von hocheffizienten und schnellen numerischen Simulationswerkzeugen zu einer kritischen Notwendigkeit.

Das Ziel des neu gestarteten DFG-Projekts "Raum-Zeit-parallele Simulation multimodaler Energiesysteme" (PinTSimE, gefördert von der DFG im Rahmen des Schwerpunktprogramms 1984 "Hybride und multimodale Energiesysteme") ist es, Methoden für den Einsatz von Raum-Zeit-Parallelisierungstechniken zu entwickeln, um eine Simulationen multimodaler Energiesysteme schneller als in Echtzeit zu erreichen. Die Kombination der beiden Parallelisierungstechniken soll einen effektiven Einsatz von Simulationen für den Entwurf, die Analyse, die Steuerung und die Optimierung von multimodalen Energienetzen gewährleisten.

Geleitet wird das Projekt von Prof. Andrea Benigni vom Institut für Energie- und Klimaforschung - Energiesystemtechnik am Forschungszentrum Jülich (IEK-10). Gemeinsam mit der Universität Wuppertal werden die Forschenden am JSC vor allem an Parallel-in-Time-Techniken für Energiesysteme arbeiten, insbesondere im Hinblick auf diskrete Ereignisse und deren Auswirkungen auf Konvergenz und Effizienz. Die Gruppe am IEK-10 wird sich auf die Implementierung und Anwendung von Parallel-in-Raum-Lösern auf Field-Programmable Gate Arrays (FPGAs) konzentrieren. Das Projekt startete am 1. Februar 2021 und läuft über drei Jahre. Während dieser Zeit werden Promovierende und Masterstudierende unterstützt.

Ansprechpartner: Dr. Robert Speck, r.speck@fz-juelich.de