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Gender-Effekte bei der Beobachtung von Roboter- und Humanoid-Aktionen

30. April 2020

Miriam Abel, Sinem Kuz, Harshal J. Patel, Henning Petruck, Christopher M. Schlick, Antonello Pellicano and Ferdinand C. Binkofski

Wir leben in einer Welt, in der Roboter in vielen Alltagssituationen und Arbeitsumgebungen zunehmend zur Norm werden. Obwohl die Sicherheit beim Einsatz von Robotern nach wie vor an erster Stelle steht, ist ein hohes Maß an Akzeptanz erforderlich, damit die Zusammenarbeit gut funktioniert.

Diese Studie konzentriert sich auf Geschlechterunterschiede und untersucht die Unterschiede in der Wahrnehmung anthropomorpher und roboterhafter Bewegungen anhand von Modellen, die aus einem virtuellen Roboter und einem digitalen Menschen bestehen. Videos von jedem Modell zeigten unterschiedliche Grade von Menschen- oder Roboterähnlichkeit in Bezug auf Geschwindigkeit und Trajektorien der Platzierungsbewegungen. Die weiblichen und männlichen Teilnehmer wurden gebeten, die wahrgenommenen Grade der Menschen- oder Roboterähnlichkeit in den beiden Modellen zu bewerten.

Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Männer empfindlich auf die Unterschiede zwischen Roboter- und anthropomorphen Bewegungen reagierten, während Frauen keinen Unterschied zwischen ihnen zeigten. Im Vergleich zu Männern schrieben die weiblichen Teilnehmer den Roboterbewegungen jedoch mehr anthropomorphe Merkmale zu.

Die Studie stellt den ersten Schritt zu einem umfassenderen Verständnis der menschlichen Fähigkeit dar, zwischen anthropomorphen und robotischen Bewegungen zu unterscheiden, und legt nahe, dass das Geschlecht eine entscheidende Rolle bei der Wahrnehmung der Mensch-Roboter-Interaktion spielen könnte.

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Originalpublikation:
Gender Effects in Observation of Robotic and Humanoid Actions


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