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Ein Teilchenbeschleuniger für die Oberstufe

Jülich, 23. April 2019 – Wie funktioniert ein Teilchenbeschleuniger, was kann ich damit erforschen, und wie vermittle ich dieses Wissen im Physikunterricht an den Schulen? – Antworten auf diese Fragen will das Projekt JuTron geben, das das Jülicher Schülerlabor JuLab im Jahr 2017 gemeinsam mit dem Institut für Kernphysik an den Start brachte. Bei einem Besuch informierten sich Regierungsschuldirektor Walter Woltery von der Bezirksregierung Köln und Guido Opheys, Referatsleiter im Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW, über das Projekt eines Lern-Zyklotrons. Dabei machten Sie auch einen Abstecher zum „großen Vorbild“, dem Jülicher Teilchenbeschleuniger COSY. JuTron soll erstmals 2021 in den Schulen auf dem Lehrplan stehen.

JUTRONBesuch in der "JuTron-Werkstatt": Dr. Ralf Gebel (Mitte) , Direktor am des IKP, erläuterte Walter Woltery, Guido Opheys, Ina Keutmann (JuLab) und Physiklehrerin Melanie Vieland von der Partnerschule St. Bernhard Gymnasium in Willich (v. r.) den aktuellen Stand des Projekts.
Copyright: Forschungszentrum Jülich / Wilhelm-Peter Schneider

Ziel von JuTron ist es, ein Experimentierangebot samt Unterrichtsmaterialien zum Thema Beschleunigerphysik für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II als Tagesveranstaltung zu entwickeln. Das Projekt wird gefördert durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE sowie der Wilhelm und Else Heraeus Stiftung.

Institut für Kernphysik

Schülerlabor JuLab