Navigation und Service

Das Forschungszentrum bekennt Farbe

Jülich, 25. November 2021 – Das Forschungszentrum Jülich beteiligt sich dieses Jahr zum ersten Mal an der weltweiten Kampagne "Orange Your City", mit der ein Zeichnen gegen die Gewalt gegen Frauen gesetzt wird. Die Farbe Orange steht für die Beendigung jeder geschlechtsspezifischen Art von Gewalt. Schon 1991 wurde der Aktionstag vom Women's Global Leadership Institute initiiert. Sie ist seit 2008 Teil der "UNiTE to End Violence against Women"-Kampagne des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, die von "UN Women" durchgeführt wird. UN Women ist die Einheit der Vereinten Nationen, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen und Mädchen einsetzt. Der 25. November wurde zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen erklärt. An diesem Tag werden markante, repräsentative Gebäude orangefarben angeleuchtet.

Die Farbe Orange lehnt sich an die Kampagnenfarbe von "UN Women" an. Auf dem Campus des Forschungszentrums werden die Zentralbibliothek und das Seecasino angestrahlt. Im Kreis Düren beteiligen sich mehrere Kommunen an der Aktion, darunter auch die Stadt Jülich.

Orange your city(Licht)Zeichen setzen: Die Jülicher Zentralbibliothek leuchtet für "Orange Your City".
Copyright: Forschungszentrum Jülich / Ralf-Uwe Limbach

Das Büro für Chancengleichheit des Forschungszentrums brachte die diesjährige Teilnahme ins Rollen. "Kein gesellschaftlicher Bereich ist frei von sexualisierter Belästigung oder Gewalt. Natürlich auch nicht das Wissenschaftssystem, das sehr von Hierarchien und Abhängigkeiten geprägt ist", sagt Antonia Illich, die die Stabsstelle leitet. So sei das Forschungszentrum Jülich jetzt auch am EU-geförderten UniSAFE Projekt beteiligt, bei dem 45 Wissenschaftsorganisationen europaweit eine Datenbasis für die Erforschung sexualisierter Gewalt schaffen und Präventionsmaßnahmen entwickeln. "Das alles sind wichtige Schritte hin zu einer Unternehmenskultur der Null-Toleranz für sexualisierte Belästigung oder Gewalt."

Pressekontakt:
Erhard Zeiss, Pressereferent
Tel.: 02461 61-1841
E-Mail: e.zeiss@fz-juelich.de