Suche

zur Hauptseite

Zentralbibliothek - Internet

Navigation und Service


Das Haber-Bosch-Verfahren - Chemielaboranten in spe stellen aus

Chemielaboranten in spe aus dem Forschungszentrum Jülich haben in Zusammenarbeit mit der Zentralbibliothek eine Ausstellung zum Haber-Bosch-Verfahren erarbeitet. Die Tafeln sind vom ersten bis zum 31. März in der Stadtbücherei Jülich zu sehen.

Ammoniak gegen den Welthunger


Ein beißend stechender Geruch liegt in der Luft. Denn beim Haber-Bosch-Verfahren entsteht Ammoniak. Ammoniak stinkt, aber die Chemie stimmt.
Die einfache Verbindung mit der Formel NH entsteht unter Druck aus den Elementen Wasserstoff und Stickstoff. Ammoniak bildet die Grundlage im Kampf gegen den Hunger in der Welt.
Ammoniak selbst stinkt und ist giftig, aber mit dieser chemischen Verbindung ist es möglich Stickstoffdünger herzustellen, von dem mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung abhängt. Ohne ihn könnte die Landwirtschaft nicht halb so hohe Erträge erwirtschaften.
Doch damit nicht genug: Ammoniak beeinflusst unser tägliches Leben. So gäbe es wohl kein kühles Eis im Sommer, keine Strumpfhosen,  keine Eishockeyvereine, und keine Raumfahrt. Denn Ammoniak  ist nicht nur Grundlage für den Dünger, sondern auch für Kühlmittel, Nylon, Raketenkraftstoff, Schaumstoff und vieles mehr.
Hergestellt wird die Verbindung mit Hilfe des Haber-Bosch-Verfahrens, das nach den beiden deutschen Nobelpreisträgern Fritz Haber (*1868 - + 1934) und Carl Bosch (*1874 - +1940) benannt wurde.
Die Ausstellung  der Auszubildenden des Forschungszentrums Jülich zeigt auf vier Postern die Geschichte, das Herstellungsverfahren, die Anwendungsbereiche und die Produktpalette von Ammoniak. Das Modell einer typischen Industrieanlage veranschaulicht den Syntheseprozess.

Das Forschungszentrum Jülich bildet jährlich Chemielaboranten aus. Daneben stehen 19 weitere rein technische oder verwaltungstechnische, sowie naturwissenschaftliche und mathematische Ausbildungsberufe zur Auswahl. Im letzten Jahr feierte die Abteilung Berufsausbildung im Forschungszentrum Jülich ihren 50. Geburtstag.



Servicemenü

Homepage