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Verhandlungen zu einem nationalen Konsortialvertrag mit Frontiers einvernehmlich beendet

9. Dezember 2020

Der Verlag Frontiers Media SA und die Zentralbibliothek des Forschungszentrum Jülich, Verhandlungsführerin des bestehenden Helmholtz-Konsortiums, haben seit Herbst 2018 Gespräche über ein deutschlandweites Konsortium für die Zeitschriften von Frontiers geführt. Im Februar 2020 wurde ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, das den Stand der Verhandlungen, die noch offenen Punkte, sowie einen Zeitplan bis zum Abschluss eines Vertrags enthielt.

Potentielle Teilnehmereinrichtungen wurden um Feedback zum MoU bis Ende Juni 2020 gebeten. Im Zentrum der Rückmeldungen stand die Kritik am Wegfall einer APC-Obergrenze, die es bislang in vielen Fällen gibt. Frontiers war jedoch nicht dazu bereit, eine solche Obergrenze fortzuführen.

Das neue DFG-Programm „Open- Access-Publikationskosten“, welches im Oktober 2020 vorgestellt wurde, sieht eine solche Obergrenze für Open-Access-Publikationskosten ebenfalls nicht mehr vor, stattdessen einen festen Zuschuss von 1.400 Euro pro Artikel zur Finanzierung der Open-Access-Publikationskosten. Höhere Publikationskosten erfordern eine Ko-Finanzierung durch die wissenschaftlichen Einrichtungen.

In Anbetracht dieser Entwicklungen haben Frontiers und das Forschungszentrum Jülich gemeinsam an einem neuen Modell zur Finanzierung der Open-Access-Publikationen bei Frontiers gearbeitet. Leider konnte darüber keine abschließende Einigung erzielt werden, weshalb gemeinsam beschlossen wurde, die Verhandlungen zu beenden.


Ronald Buitenhuis, Leiter des Bereichs Publishing Solutions und Verhandlungsführer für Frontiers:
"Wir danken dem Forschungszentrum Jülich für den konstruktiven Prozess, der uns ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse und Anliegen der deutschen Bibliotheksgemeinschaft ermöglicht hat. Gemeinsam haben wir viele innovative Modelle erforscht, und auch wenn wir jetzt noch keine definitive Lösung finden konnten, wird Frontiers sich weiter dem Dialog mit den deutschen Universitäten und Bibliotheken widmen."

Bernhard Mittermaier, Leiter der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich:
"Ich danke Frontiers sehr für die große Offenheit, in der die Gespräche geführt wurden. Wir haben die Sichtweise des Verlags zur Kosten- und Preiskalkulation besser verstanden und bedauern es, am Ende des Verhandlungsprozesses den Bibliotheken keinen Konsortialvertrag vorlegen zu können."


Ihr Ansprechpartner der ZB:
Dr. Bernhard Mittermaier
E-Mail: b.mittermaier@fz-juelich.de
Tel.: +49 02461 61-3013
Leitung der Zentralbibliothek


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