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Endrunde im Forschungszentrum: Das deutsche Team für die PhysikOlympiade steht

Jülich, 5. April 2016 – Geschafft! Sven Jandura und Christian Schmidt (beide Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium, Dresden), Arne Wolf und Kai Gipp (beide Wilhelm-Ostwald-Schule, Leipzig), sowie Simon Lichtinger (Gymnasium Dingolfing, Dingolfing) vertreten Deutschland bei der 47. Internationalen PhysikOlympiade (IPhO). Die fünf Physik-Olympioniken sind die Sieger eines bundesweiten Auswahlwettbewerbs. Dessen letzte Runde fand in diesem Jahr zum fünften Mal im Forschungszentrum statt. Insgesamt bewarben sich in der Endrunde die 15 besten Physikschüler Deutschlands um ein Ticket zur IPhO. Betreut wurden sie vom Schülerlabor JuLab. Nächstes Ziel der fünf Finalisten ist nun Zürich, wo sich vom 10. bis 18. Juli Jugendliche aus mehr als 80 Nationen bei der Internationalen PhysikOlympiade zum Wettkampf stellen.

In der Woche nach Ostern mussten die 15 Nachwuchsphysiker jeden Tag eine Klausur schreiben. Fragen zur Teilchenphysik und zur magnetischen Datenspeicherung kamen dabei auch von den Jülicher Wissenschaftlern Prof. Christoph Hanhart vom Institut für Kernphysik und Dr. Daniel Bürgler vom Peter Grünberg Institut. Daneben hatten die Schüler aber auch Gelegenheit, Institute des Forschungszentrums zu besuchen und dabei mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen.

Der bundesweite Auswahlwettbewerb zur Internationalen PhysikOlympiade wird alljährlich vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel durchgeführt, in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder und mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Aus Deutschland hatten sich mehr als 650 Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 18 Jahren für die 47. Internationale PhysikOlympiade beworben.

Gruppenbild des bundesweiten AuswahlwettbewerbsZum fünften Mal fand die Endrunde des bundesweiten Auswahlwettbewerbs für die internationale Physikolympiade am Forschungszentrum statt.
Copyright: Kurt Steinhausen

Weitere Informationen:

Internationale Physikolympiade (IPhO)

Schülerlabor JuLab

Kontakt zur Wettbewerbsleitung:

Dr. Stefan Petersen
IPN an der Universität Kiel
Tel.: 0431 880-5120
E-Mail: petersen@ipn.uni-kiel.de

Pressekontakt:

Erhard Zeiss, Pressereferent
Tel.: 02461 61-1841
E-Mail: e.zeiss@fz-juelich.de