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Künstliche Intelligenz soll neurodegenerative Erkrankungen erkennen

Dr. Kaustubh Patil (INM-7) ist es in Zusammenarbeit mit dem DZNE gelungen, den ausgeschriebenen Helmholtz AI Call in Höhe von 400.000€ erfolgreich einzuwerben. Im Rahmen dieses Projekts möchte er die individuelle Früherkennung neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) verbessern.

Um dies zu erreichen, sollte die KI lernen, die feinen Muster der Neurodegeneration, die sie von der normalen Alterung unterscheiden, anhand von MRT-Bildern des Gehirns zu erkennen. Dies ist eine herausfordernde Aufgabe, zum einen, weil die Unterschiede sehr gering sein können, was die Differenzierung vom normalen Alterungsprozess erschwert, und zum anderen, weil die Messungen auf verschiedenen MRT-Geräten oft nicht vergleichbar sind.
Ziel des Forschungsprojekts ist es, dieses Problem unter Einsatz von tiefen generativen neuronalen Netzwerken anzugehen. Zum einen sollen dadurch die Muster der Neurodegeneration erlernt werden und vorhergesagt werden, wie sich das Gehirn bedingt durch den Einfluss der Erkrankung in Zukunft entwickelt und zum anderen wird dieselbe Technologie dazu genutzt, ein Verfahren zu entwickeln, das die Bildgebungsdaten verschiedener Geräte besser vergleichbar macht (Datenharmonisierung).

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