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Neue Möglichkeiten für Ferroelektrika

Jülich, 13. September 2016 - Der atomare Aufbau ferroelektrischer Materialien ist vielfältiger als bisher gedacht. Dies fand ein internationales Forscherteam durch elektronenmikroskopische Untersuchungen am Jülicher Ernst Ruska-Centrum (ER-C) heraus, einem führenden Zentrum für ultrahochauflösende Elektronenmikroskopie. Ihr Fund könnte neue Einsatzmöglichkeiten für eine spezielle Klasse polarisierter Kristalle eröffnen: sogenannte Ferroelektrika. Die Ideen der Forscher reichen von miniaturisierten Drucksensoren über winzigste Transistoren bis zu hochintegrierten Speichermedien.

Originalveröffentlichung:
Néel-like domain walls in ferroelectric Pb(Zr,Ti)O3 single crystals;
Xiankui Wie et al.;Nature Communications 7, Veröffentlichung vom 19. August 2016, DOI: 10.1038/ncomms12385

Weitere Informationen

Peter Grünberg Institut, Bereich Mikrostrukturforschung (PGI-5)