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Ausschreibender Bereich: IEK-3 - Elektrochemische Verfahrenstechnik
Kennziffer: 2019M-097, Raumplanung, Umweltwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften

Masterarbeit: Räumliche Akzeptanzbewertung neuartiger Wasserstoffinfrastrukturen

Beginn der Arbeit: nach Vereinbarung

Hintergrund:
Am Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-3) werden derzeit Strategien zur Einführung von Wasserstoff in unterschiedliche Anwendungssektoren und Regionen einschließlich des Aufbaus der erforderlichen Infrastrukturen entwickelt. Eine erste Analyse möglicher Wasserstoffbedarfe hat ergeben, dass Industrie sowie Mobilität - beispielsweise Pkws, Nahverkehrsbusse, Züge - einen wichtigen Baustein für die Markteinführung darstellen können. Aufgrund ihrer hohen technischen Reife, großer Reichweite und weiteren Vorteilen gegenüber etablierten und anderen alternativen Technologien befinden sich diese Anwendungen bereits heute in der Markteinführung. Gleichzeitig, der, im Rahmen der Energiewende, zunehmende Ausbau der Energieinfrastruktur stößt auf immer größeren Widerstand der Bevölkerung.

Ziel dieser Arbeit ist es daher, anhand von bestehenden Analysen in der Literatur, sozio-ökonomische Einflussfaktoren für die Akzeptanz von Wasserstoffinfrastruktur abzuleiten. Auf dieser Grundlage soll anschließend räumlich-aufgelöste Wasserstoffinfrastruktur hinsichtlich ihrer Akzeptanz bewertet und optimierte Aufbaupfade abgeleitet werden.

Aufgabengebiet:

  • Literaturübersicht der Akzeptanzforschung bezüglich Aufbaus von Energieinfrastruktur
  • Analyse von relevanten Konzepten und Methoden in der Akzeptanzforschung
  • Bewertung der Ergebnisse hinsichtlich der Akzeptanz von Wasserstoffinfrastruktur
  • Ableitung der sozio-ökonomischen Korrelationen für die Akzeptanz von Wasserstoffinfrastruktur
  • Akzeptanzbewertung der Wasserstoffinfrastruktur Ausbaupfade

Anforderungen
Sie studieren Raumplanung, Umweltwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, oder einen vergleichbaren Studiengang und haben dort ausgezeichnete Noten. Sie zeichnen sich durch eine selbstständige und analytische Arbeitsweise aus. Idealerweise haben Sie bereits Erfahrungen in den folgenden Gebieten gesammelt: Datenverarbeitung und Auswertung, vorzugsweise in Python.

Wir bieten:

  • Ein angenehmes Arbeitsklima in einem hochkompetenten, internationalen Team in einer der renommiertesten Forschungseinrichtungen Europas.
  • Eine erstklassige wissenschaftliche und technische Infrastruktur sowie eine enge Betreuung durch Experten.
  • Sie haben eine Möglichkeit, mit begeisterten Forschern aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen zusammenzuarbeiten und an der Gestaltung eines zukünftigen europäischen Energiesystems mitzuwirken.
  • Das Projekt wird vergütet.

Ansprechpartner
Simonas Cerniauskas
Forschungszentrum Jülich GmbH
Institut für Energie- und Klimaforschung – Elektrochemische Verfahrenstechnik (IEK-3)
52425 Jülich

http://www.fz-juelich.de/iek/iek-3
Tel.: +49 2461 61-9154
E-Mail: s.cerniauskas@fz-juelich.de