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Ausschreibender Bereich: IEK-1 - Werkstoffsynthese und Herstellungsverfahren
Kennziffer: 2019-279

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Das Institut für Energie- und Klimaforschung - Werkstoffsynthese und Herstellungsverfahren (IEK-1) - bietet eine dynamische und internationale Arbeitsumgebung. Wir entwickeln Materialien und Komponenten für fortschrittliche Energiewandler und Hochleistungsspeicher (insbesondere oxidkeramische Brennstoffzellen, Festkörper-Batterien, Wärmedämmschichten für Gasturbinen und Gastrennmembranen). Den Schwerpunkt bilden anorganische Materialien, die als Funktionsschichten aus Pulvern oder über die Gasphase prozessiert werden. Unsere Arbeit beinhaltet die schnelle Übertragung der wissenschaftlichen Resultate und der entwickelten Technologien in die Industrie.

Für zwei Projekte suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei

Ingenieure (w/m/d) für die Entwicklung von MAX-Phasen

Ihre Aufgaben:

Im Fokus beider Projekte steht die Arbeit an einer neuen Materialklasse, den sogenannten MAX-Phasen, für welche wir ein Verfahren zur Synthese patentiert haben. Diese Materialien sind noch relativ neu und haben ein großes Potenzial für industrielle Anwendungen, insbesondere für Komponenten, die in aggressiven Umgebungen arbeiten.

Im Rahmen eines ersten, von der Forschungszentrum Jülich GmbH geförderten internen Projekts umfassen Ihre Aufgaben die:

  • Skalierung des am Instituts patentierten Pulversyntheseprozesses für die MAX-Phasen bis zu Chargengrößen von mehreren Kilogramm
  • Optimierung der Pulverproduktion für den Markt in Zusammenarbeit mit Unternehmen
  • Entwicklung neuer MAX-Phasen-Zusammensetzungen



Im Rahmen eines weiteren, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten ZIM-Projekts (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) umfassen Ihre Aufgaben die:

  • Skalierung des am Institut patentierten Pulversyntheseprozesses für die MAX-Phasen (speziell legierte Karbide) bis zu Chargengrößen von mehreren Kilogramm
  • Entwicklung der Formgebung für die Herstellung endkonturnah geformter Bauteile über den Spritzgussprozess
  • Herstellung komplex geformter Bauteile über den Spritzgussprozess in Zusammenarbeit einem Industriepartner
  • Nachweis der Marktfähigkeit der MAX-Phasen anhand von Demonstrationsbauteilen
  • Charakterisierung der Demonstrationsbauteile hinsichtlich des Gefüges und der funktionellen Eigenschaften

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes technisches Hochschulstudium der Ingenieurwissenschaften - Fachrichtung Werkstoffwissenschaften, Maschinenbau, Verfahrenstechnik oder physikalische Technik
  • Experimentelles Geschick und eigenständiges Arbeiten im Labor
  • Umfassende Vorkenntnisse im Bereich der Verarbeitung metallischer und keramischer Pulver, insbesondere über binderbasierte Formgebungsverfahren
  • Kommunikationsfähigkeit mit internen und externen Projektpartnern
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Strukturierte Arbeitsweise, großes Engagement und hohe Flexibilität

Unser Angebot:

  • Spannendes Arbeitsumfeld auf einem attraktiven Forschungscampus, günstig gelegen im Städtedreieck Köln-Düsseldorf-Aachen
  • Eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem interdisziplinären und internationalen Team
  • Hervorragende Infrastruktur für experimentelle Arbeiten mit hoher wissenschaftlicher Relevanz
  • Eine herausfordernde Tätigkeit im Bereich der anwendungsnahen Forschung und Entwicklung
  • Enge Zusammenarbeit mit renommierten nationalen sowie internationalen Forschungseinrichtungen
  • Umfangreiches Weiterbildungsangebot
  • Attraktive Gleitzeitgestaltung und vielfältige Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Eine zunächst für 18 (internes Projekt) bzw. 20 (BMWi-Projekt) Monate befristete Stelle mit der Möglichkeit einer längerfristigen Perspektive
  • Vergütung und Sozialleistungen nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund); in Abhängigkeit von den vorhandenen Qualifikationen und je nach Aufgabenübertragung eine Eingruppierung im Bereich der Entgeltgruppe EG 10-11 TVöD-Bund


Sofern Sie eine Präferenz für eines der beiden Projekte haben, geben Sie diese gerne im Anschreiben in Ihrer Bewerbung an.

Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Zusatzinformationen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 06.10.2019 über unser Online-Bewerbungsportal online.

Fragen zur Ausschreibung?
Kontaktieren Sie uns gerne unter Angabe der Kennziffer 2019-279: karriere@fz-juelich.de
Bitte beachten Sie, dass aus technischen Gründen keine Bewerbungen per E-Mail angenommen werden können.