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Ausschreibender Bereich: PGI-7 - Elektronische Materialien
Kennziffer: 2019D-155

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Das Peter Grünberg Institut (PGI) ist die zentrale Plattform für Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Nanoelektronik und vereint Forschung, Technologieentwicklung und innovative Gerätekonzepte. Am Institut für Elektronische Materialien (PGI-7) am Standort Jülich fokussieren wir uns auf aussichtsreiche Ansätze künftiger, nanoelektronischer Bauelemente, neuromorphe Informationsverarbeitung sowie Grundlagen hocheffizienter elektrochemischer Energiewandlung. Dafür untersuchen wir nano-elektronische Phänomenen in komplexen Oxiden, mit denen neuartige Konzepte für die Informationstechnologie entwickelt werden.

Verstärken Sie diesen Bereich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als

Doktorand (w/m/d) - Topotaktische Phasenübergängen für neuromorphe Anwendungen

Ihre Aufgaben:

Als Doktorand im Themengebiet “Oxid-Nanoelektronik”, haben Sie die Möglichkeit bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse für das neuromorphe Computing zu erzielen. Sie können sowohl neuartige physikalische Effekte grundlegend erforschen als auch tatsächliche funktionale Bauelemente realisieren. Neuromorphe Netzwerke, die die Funktionsweise des menschlichen Gehirn nachempfinden, haben einen essentiellen technologischen Stellenwert, um dem steigenden gesellschaftlichen Bedarf nach Energie und Information gerecht zu werden. Diese Netzwerke erfordern zuverlässige elektronische und spintronische Bauelemente, die verschiedene Widerstandswerte annehmen können. In diesem Projekt soll für solche neuromorphe Anwendungen eine topotaktische Phasenumwandlung in Oxiden genutzt werden. Hauptthema der Arbeit ist das grundlegende Verständnis der Materialien am Phasenübergang, das Ableiten entsprechender Kontroll-Mechanismen auf der Nanoskala sowie das Design einer neuartigen Generation von neuromorphen 3-Terminal-Bauelementen.

Ihre Aufgaben im Detail:

  • Synthese von maßgeschneiderten epitaktischen Dünnfilmen und Heterostrukturen mit atomarer Präzision
  • Tieftemperatur-Charakterisierung von elektronischem Transport und Magnetismus
  • In-situ-Spektroskopie durch Neutronen-Streuexperimente sowie Photoemissions-Spektroskopie unter atmosphärischen Bedingungen (NAP-XPS)
  • Herstellung neuromorpher Bauelemente und Charakterisierung der Funktionalität als künstliche Synapse
  • Präsentation, Kommunikation sowie Veröffentlichung der wissenschaftlichen Ergebnisse in der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft

Ihr Profil:

  • Ausgezeichneter Universitätsabschluss in Physik, Materialwissenschaften, o.ä.
  • Ausgeprägte Vorkenntnisse in Festkörperphysik
  • Interdisziplinäre und themenübergreifende Denkweise
  • Ausgeprägtes experimentelles Geschick
  • Vorkenntnisse in der epitaktischen Synthese von Oxiden, elektrischer/magnetischer Charakterisierung, oder Röntgen-Spektroskopie sind wünschenswert
  • Ausgeprägte Teamfähigkeit, Selbstorganisation und Motivation
  • Gute Kommunikationsfähigkeit in Englisch
  • Deutschkenntnisse sind wünschenswert

Unser Angebot:

  • Hervorragende wissenschaftliche und technische Infrastruktur – optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Promotion
  • Als Mitglied des „oxide interface“-Fokusteam haben Sie direkte Anbindung an alle technischen und wissenschaftlichen Forschungsgruppen am Institut.
  • Unser attraktiver Campus liegt zwischen den Städten Köln, Aachen und Düsseldorf
  • Eine direkte Anbindung an das Partnerinstitut der RWTH, was die Organisation der angestrebten Promotion erleichtert
  • Eine hochmotivierte Arbeitsgruppe sowie ein internationales und interdisziplinäres Arbeitsumfeld in einer der größten Forschungseinrichtungen in Europa
  • Möglichkeit zur Teilnahme an (internationalen) Konferenzen und Projekttreffen
  • Kontinuierliche fachliche Betreuung
  • Weiterentwicklung Ihrer persönlichen Stärken, z.B. durch ein umfangreiches Weiterbildungsangebot
  • Vergütung erfolgt analog der Entgeltgruppe 13 (75%) des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund). Eine über die Grundvergütung hinausgehende Vergütung ist ggf. möglich
  • In der Regel einen Vertrag für den Zeitraum von 3 Jahren


Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Zusatzinformationen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 29.09.2019 über unser Online-Bewerbungsportal online.

Fragen zur Ausschreibung?
Kontaktieren Sie uns gerne unter Angabe der Kennziffer 2019D-155: karriere@fz-juelich.de
Bitte beachten Sie, dass aus technischen Gründen keine Bewerbungen per E-Mail angenommen werden können.