Navigation und Service

Ausschreibender Bereich: IEK-9 - Grundlagen der Elektrochemie
Kennziffer: 2020-141

test

Im Institutsbereich für Energie- und Klimaforschung – Grundlagen der Elektrochemie (IEK-9) forschen wir zu hochaktuellen Themen rund um die Energiewende und den Strukturwandel. Dabei beschäftigen wir uns zum Beispiel mit der Batterie der Zukunft und erforschen neuartige Batteriekonzepte. Wie man das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) vom Klimakiller zum Rohstoff der Zukunft machen könnte, ist ein weiteres spannendes Projekt, mit dem wir uns befassen. Ziel der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind kostengünstige Batterien, Brennstoffzellen und Elektrolyseure mit verbesserter Energie- und Leistungsdichte, längerer Lebensdauer und maximaler Sicherheit! Hier erfahren Sie mehr über unsere Mission und zukunftsweisenden Projekte: https://www.fz-juelich.de/iek/iek-9/DE/Home/home_node.html

Verstärken Sie diesen Bereich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als

Postdoc (w/m/d) - Entwicklung von Systemen zur elektrochemischen Reduktion von CO2 zu Methanol

Ihre Aufgaben:

Für die Energieversorgung von morgen ist die Konversion von Kohlendioxid zu Methanol eine Möglichkeit der Energiespeicherung und –lagerung. Da die hierfür notwendigen Katalysatoren und Systeme derzeit noch nicht selektiv genug arbeiten, sind auf diesem Gebiet Entwicklungsschritte zu effizienteren Katalysatoren und Reaktoren notwendig. Hierzu soll die direkte Herstellung von DME und analogen Kraftstoff ähnlichen Komponenten untersucht werden. Diese Substanzen werden derzeit als grüne Kraftstoffe diskutiert und müssen daher möglichst kostengünstig erzeugt werden können. Aus diesem Grund muss neben der Herstellung auch die Abtrennung von Methanol aus verschiedenen Lösungsmitteln untersucht werden.

Ihre Aufgaben umfassen in diesem Bereich:

  • Evaluation geeigneter Katalysatoren und geeigneter Verfahrensparameter zur selektiven Konversion des Kohlendioxids zu Methanol
  • Analytik der Produkte und des Systems
  • Entwicklung geeigneter Kathoden
  • Auslegung eines geeigneten Reaktionssystems
  • Verfassen von wissenschaftlichen Berichten und Veröffentlichungen in Zeitschriften
  • Betreuung von Doktoranden und Studierenden

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master) mit anschließender Promotion in einem relevanten Fachbereich: Chemie, Physik, Werkstoffwissenschaften oder vergleichbar
  • Kenntnisse im Bereich der Elektrochemie sind erforderlich
  • Erfahrung in Analytik und Katalyse oder der Herstellung von Materialien für katalytische Anwendungen
  • Kenntnisse in der Auslegung von Reaktorsystemen sind von Vorteil
  • Teamfähigkeit und Fähigkeit zur kooperativen Zusammenarbeit
  • Selbstmotivierte, selbständige Arbeitsweise
  • Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind zwingend notwendig, da wissenschaftliche Artikel und Berichte auch in deutscher Sprache verfasst werden müssen
  • Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift sind zudem unabdingbar

Unser Angebot:

  • Spannendes Arbeitsumfeld auf einem attraktiven Forschungscampus mit sehr guter Infrastruktur, mitten im Städtedreieck Köln-Düsseldorf-Aachen gelegen
  • Eine umfassende Einarbeitung, um Sie optimal auf Ihre Tätigkeit vorzubereiten
  • Weiterentwicklung Ihrer persönlichen Stärken in Verbindung mit einem sozial ausgeglichenen Arbeitsumfeld
  • Internationale und interdisziplinäre Arbeitsumgebung
  • Attraktive Gleitzeitgestaltung und vielfältige Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Eine zunächst auf 2 Jahre befristete Stelle mit der Möglichkeit einer längerfristigen Perspektive
  • Die Möglichkeit zur `vollzeitnahen` Teilzeitbeschäftigung
  • Vergütung und Sozialleistungen nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund)


Das Forschungszentrum Jülich fördert Chancengerechtigkeit und Vielfalt.
Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.