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Beschreibung des Sicherheitsszenarios

Eine Steigerung der Robustheit der Verkehrsinfrastrukturen gegenüber Belastungsspitzen soll durch drei Teilziele erreicht werden:

  1. Bauliche Empfehlungen für typische Anlagen für den Fußverkehr, wie Bahnsteige, Treppen, Unter- sowie Überführungen und Kreuzungsbereiche. Das System soll hinsichtlich der Sicherheit und Leistungsfähigkeit optimiert werden.
  2. Zur Steuerung der Fahrgastströme im Krisenfall wird eine Best-Practice-Sammlung von Crowd-Management Maßnahmen aus dem Bereich der Großveranstaltungen erstellt, in Feldstudien und Experimenten unter Laborbedingungen erprobt und für den Einsatz in Bahnhöfen adaptiert.
  3. Für den Krisenfall sollen organisations- und systemübergreifende Handlungsanweisungen für Betreiber vernetzter Verkehrsinfrastrukturen erstellt werden. 

Bisherige Forschungsaktivitäten zum Design von Anlagen für den Fußverkehr, der Dynamik in großen Menschenmengen sowie des Crowd-Managements sind durch eine natur- und ingenieurwissenschaftliche Sicht geprägt. Zentraler Bestandteil des Systems ist aber der Mensch, der sich als Lebewesen entsprechend seiner Wahrnehmung verhält oder als Subjekt nach unterschiedlichen Strategien handelt und verschiedene soziale Normen befolgt. In dem Projekt sollen von Seiten der Forschung beide Perspektiven einbezogen und die Fragestellungen interdisziplinär bearbeitet werden. Dafür werden in den Verbund Naturwissenschaftler, Ingenieure, Sozialpsychologen und Wirtschaftswissenschaftler einbezogen. In den folgenden drei Abschnitten wird das interdisziplinäre Vorgehen im Detail dargestellt.


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