HELMHOLTZ-PROGRAMM

Das Programm "Natural, Artificial and Cognitive Information Processing" ist im Helmholtz-Forschungsbereich "Information" angesiedelt. Dieser Forschungsbereich spannt den Bogen von neuen Datenverarbeitungssystemen über innovative Materialien bis hin zu leistungsfähigen Supercomputern.

Natural, Artificial and Cognitive Information Processing

Programm kompakt

Wissenschaftler:innen erforschen in diesem Programm, wie die Natur komplexe Informationen höchst elegant und mit nur geringem Energieverbrauch verarbeitet: im Gehirn, in biologischen Zellen oder in einzelnen Molekülen und Atomen. Daraus werden neue Rechnerkonzepte entwickelt und als Module in Supercomputer eingebaut.

Neuen Technologien können Quantencomputer noch leistungsfähiger machen und sie stärker in die Anwendung bringen. Dazu betreiben die Forscher:innen neue themenbezogene Labore wie das Helmholtz Quantum Center am Forschungszentrum Jülich. Als Teil der Helmholtz-Gemeinschaft beteiligt sich das Forschungszentrum Jülich auf europäischer Ebene an führender Stelle an zwei Flaggschiff-Programmen über das menschliche Gehirn und Quantentechnologie. Das Human Brain Project (HBP) will das Wissen über das menschliche Gehirn in Supercomputern nachbilden. Im Quantum Flagship werden alle Facetten der Quantentechnologien erforscht und gemeinsam der erste Quantencomputer in Europa aufgebaut, der sogenannte „OpenSuperQ“.

Programmsprecher ist Prof. Andreas Offenhäusser, Direktor des Jülicher Instituts für Bioelectronics (IBI-3). Folgende Jülicher Institute sind mit insgesamt 37 Institutsbereichen beteiligt: IAS, IBI, INM, JCNS, PGI, HNF, ZEA.

Programmsprecher

Letzte Änderung: 26.05.2022