Entsorgungskonzepte für radioaktive Sonderabfälle

Die Stilllegung kerntechnischer Anlagen wird zu problematischen Abfallströmen führen, für die es bislang keine routinemäßigen Methoden zur Handhabung, Charakterisierung, Behandlung und Konditionierung gibt und die daher die Entwicklung maßgeschneiderter Entsorgungsoptionen erfordern. Einige Abfälle gelten aufgrund ihres spezifischen Radionuklidinventars oder des Vorhandenseins chemotoxischer Bestandteile (z. B. Quecksilber, Beryllium) als problematisch und erfüllen nicht die Abfallannahmekriterien für die Endlagerung (im Hinblick auf das deutsche Endlager Konrad für schwach- und mittelradioaktive Abfälle). Die Forschung zu diesem Thema am IFN-2 umfasst die Entwicklung fortschrittlicher Entsorgungsoptionen für diese Abfallströme, einschließlich Technologien zur Rückgewinnung langlebiger Bestandteile, wie z. B. der minoren Actiniden aus hochradioaktiven Brennstofflösungen.

Die Arbeiten gliedern sich in zwei Teams mit unterschiedlichen Schwerpunkten:

Kontakt


  • Institute of Fusion Energy and Nuclear Waste Management (IFN)
  • Nukleare Entsorgung (IFN-2)
Gebäude 05.3 /
Raum 374
+49 2461/61-4896
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Letzte Änderung: 08.07.2026