Hydrometallurgische Trennverfahren
Über
Wir betreiben anwendungsorientierte Grundlagenforschung zur zielgerichteten Abtrennung bestimmter Elemente aus radioaktiven Reststoffen mittels hydrometallurgischer Trennverfahren. Die Abtrennung und separate Behandlung bestimmter Bestandteile von radioaktiven Abfällen können zu einer Verbesserung der tiefengeologischen Endlagerung beitragen. Dabei spielen sowohl radioaktive Elemente (z.B. 99Tc, Americium, etc.), wie auch chemotoxische Elemente (z.B. Quecksilber) oder anderweitig problematische Abfallbestandteile eine Rolle.
Forschungsthemen
Der aktuelle Fokus liegt auf der Abtrennung von Americium und dem Verständnis der Komplexierung von f-Elementen mit den verwendeten Komplexbildnern. Wir sind dabei in nationale und internationale Kooperationsprojekte eingebunden, bei denen neben anwendungsorientierten Studien auch Themen im Bereich der Grundlagenforschung behandelt werden. Ein fester Bestandteil ist die Ausbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Nuklearen Sicherheitsforschung und Nuklearchemie. Die Weiterentwicklung und der Erhalt wissenschaftlich-technischer Kompetenz in der nuklearen Sicherheitsforschung und der Actinidenchemie ist dabei von besonderer Bedeutung.




