MINTmachtage 2026: JuLab verhilft Multiplikator:innen, Kinder für Gehirnforschung und Gesundheit zu begeistern

Auch in diesem Jahr beteiligte sich das Schülerlabor JuLab des Forschungszentrums Jülich an der bundesweiten Aktion MINTmachtage der Stiftung Kinder forschen. Die jährlich von der Stiftung initiierte Aktion steht in 2026 unter dem Motto „Gesund in die Zukunft“ und lädt Kinder dazu ein, naturwissenschaftliche Fragestellungen rund um Gesundheit, Forschung und Zukunftsgestaltung zu entdecken.

Für die Umsetzung setzte das JuLab erneut auf sein bewährtes Konzept, das Jahresthema mit aktueller Forschung aus Jülich zu verknüpfen. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr spannende Einblicke in die Gehirnforschung. Mit altersgerechten Experimenten, in denen Kindergarten- und Grundschulkinder spielerisch erkunden, wie unser Gehirn arbeitet und warum die Erforschung des Denkorgans für die Gesundheit der Zukunft von großer Bedeutung ist. Ein Teil der Experimente wurde mit Mitarbeitenden des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin entwickelt, darunter waren auch Prof. Markus Axer und sein Team aus dem INM-1.

Für die MINTmachtage wurden in diesem Jahr rund 80 Mitarbeitende des Forschungszentrums, aber auch einige externe Multiplikator:innen in Workshops auf ihre Rolle als MINT-Botschafterinnen und MINT-Botschafter vorbereitet. Dort lernten sie die Experimente kennen, erhielten didaktische Anregungen und wurden mit Experimentiermaterialien, Forscherheften und Urkunden ausgestattet. Anschließend brachten sie die Angebote direkt in Kindertagesstätten und Grundschulen. Auf diesem Wege konnten dieses Jahr rund 3.500 Kinder und ihre Familien erreicht werden.

Wie so ein Tag aussehen kann, berichtet Thomas Simons, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Projektträger Jülich auf seinem LinkedIn Kanal. Bereits zum achten Mal war er, vom JuLab geschult, als MINT-Botschafter unterwegs – in diesem Jahr besuchte er die Martinusschule Schlich, um Kindern die Freude am Forschen, Entdecken und an den MINT-Fächern näherzubringen. Dabei erhielt er Unterstützung von zwei JuLab-Mitarbeiterinnen sowie einem weiteren Vater und dem Lehrer der Lama-Klasse.

In diesem Jahr begleitete auch Thomas Rachel, langjähriger Schirmherr der MINTmachtage, die Veranstaltung der Klasse und konnte erleben, mit welcher Neugier und Begeisterung bereits Erstklässlerinnen und Erstklässler experimentieren und naturwissenschaftlichen Fragestellungen nachgehen. Das JuLab bedankt sich für seinen Besuch, die Zeit, einen MINTmachtag vor Ort mitzuerleben, sowie die damit verbundene Wertschätzung der frühen MINT-Bildung.

Einen interessanten Einblick in den MINTmachtag der Lama-Klasse liefert auch der Artikel "Lernen Kinder dank „MINT-Machtagen“ kritisch zu denken?", der in der Aachener Zeitung erschienen ist.

Wer durch die Einblicke in die diesjährigen MINTmachTage Interesse daran gewonnen hat, selbst als MINT-Botschafterin oder MINT-Botschafter einen MINTmachTag zu begleiten, erhält auch im kommenden Jahr wieder die Gelegenheit dazu. Das JuLab wird erneut Fortbildungen zu den MINTmachtagen für Mitarbeitende des Forschungszentrums Jülich sowie für pädagogische Fachkräfte anbieten. Dort erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Experimente und Materialien zum jeweiligen Jahresthema und werden auf ihren Einsatz als MINT-Botschafterinnen und MINT-Botschafter vorbereitet. Alle Informationen für externe Interessierte finden sich hier, alle Informationen für unsere Kolleg:innen auf dem Campus finden sich hier.

Mit seinem Engagement unterstützt das JuLab die MINTmachtage der Stiftung Kinder forschen bereits zum elften Mal. Seit Beginn der Beteiligung im Jahr 2016 konnten insgesamt rund 25.000 Kinder für MINT-Themen, Forschung und gesellschaftlich relevante Zukunftsfragen begeistert werden. Das JuLab freut sich, dass auch in diesem Jahr zahlreiche Mitarbeitende, pädagogische Fachkräfte und Einrichtungen dazu beigetragen haben, Kinder für MINT, Forschung und gesellschaftlich relevante Zukunftsfragen zu begeistern.

Letzte Änderung: 07.07.2026