Wissenschaft online: „Microflash – Mehr Komfort für Krebspatienten", Anton Dimroth, Institut für Engineering und Technologie ZEA-1

Unter dem Begriff „Flash“ verbirgt sich ein neues Verfahren in der Strahlentherapie. Patienten sollen künftig eine einmalige „blitzartige“ und hoch dosierte Bestrahlung bekommen, statt einer langwierigen wochenlangen Behandlung.

Anfang
06.10.2022 13:00 Uhr
Ende
06.10.2022 14:00 Uhr
Veranstaltungsort
https://webconf.fz-juelich.de/b/bie-ft8-iks
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Wissenschaft online: „Microflash – Mehr Komfort für Krebspatienten", Anton Dimroth, Institut für Engineering und Technologie ZEA-1

Unter dem Begriff „Flash“ verbirgt sich ein neues Verfahren in der Strahlentherapie. Patienten sollen künftig eine einmalige „blitzartige“ und hoch dosierte Bestrahlung bekommen, statt einer langwierigen wochenlangen Behandlung.

Anton Dimroth forscht im Rahmen des Projektes „Microflash“ am Jülicher Institut für Engineering und Technologie (ZEA-1) an einer kompakten Röntgenröhre, die sich für die Mikrostrahl- und Blitzstrahltherapie nutzen lässt. Sein Ziel ist es, Dosisleistungen von bis zu 200 Gy/s und kohärenten Lichtstrahlen zu. Auf diese Weise sollen in einer einzigen Behandlung Tumorzellen effektiv zerstört werden, mit bis zu zehnmal weniger Nebenwirkungen für die Patienten.

Zudem ist die Microflash-Röhre mit geringeren Investitionskosten und weniger infrastrukturellen Herausforderungen verbunden, denn die erforderlichen ultrahohen Dosisleistungen, die man für die Behandlung benötigt, können derzeit nur mit modernen Synchrotronanlagen weitaus teurer erzeugt werden können.

In seinem Vortrag am 8. September erklärt Dimroth den Aufbau und die Funktionsweise von Microflash und zeigt ihre Einsatzmöglichkeiten auf.

Wer über eine Internetverbindung und einen PC oder ein Tablet (gerne auch mit Kamera und Mikrofon) verfügt, kann sich zur angegebenen Zeit dem Termin anschließen. Für den Termin ist keine Anmeldung nötig.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Letzte Änderung: 18.08.2022