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Schwerbehinderte Beschäftigte

Der Arbeitgeber hat gegenüber den schwerbehinderten Beschäftigten eine erhöhte Fürsorge- und Förderungspflicht, die über die allgemeine Fürsorgepflicht hinausgeht. Er hat darauf hinzuwirken, dass schwerbehinderte Menschen in dem vom Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX) vorgeschriebenen Umfang ihren Fähigkeiten und Kenntnissen entsprechend beschäftigt werden sowie diese weiterentwickeln können.

Der Vorstand des Forschungszentrums als Arbeitgeber, die Schwerbehindertenvertretung, der Betriebsrat sowie der Beauftragte des Arbeitgebers haben sich in einer Integrationsvereinbarung verpflichtet, zum Wohle der Schwerbehinderten vertrauensvoll zusammenzuarbeiten.

Wer gehört zu dem durch das Schwerbehindertenrecht geschützten Personenkreis?

  • schwerbehinderte Menschen (§ 2 Abs. 2 SGB IX). Dies sind Personen mit einem Grad der Behinderung von wenigstens 50. Die Schwerbehinderteneigenschaft muss durch einen gültigen Schwerbehindertenausweis nachgewiesen werden.
  • Gleichgestellte (§ 2 Abs. 3 SGB IX). Dies sind Personen mit einem Grad der Behinderung von weniger als 50, aber wenigstens 30, die vom Arbeitsamt gleichgestellt wurden (wird nur auf eigenen Antrag und nach bestimmten Kriterien vorgenommen).
  • behinderte Menschen (§ 2 Abs. 1 SGB IX). Dies sind Personen mit einem Grad der Behinderung von weniger als 50, die aber nicht vom Arbeitsamt gleichgestellt wurden.

Zusatzurlaub

Alle Beschäftigte, deren Grad der Behinderung 50 und mehr beträgt, haben - unabhängig davon, ob sie unter den Geltungsbereich eines Tarifvertrages fallen - einen Anspruch auf bezahlten zusätzlichen Urlaub von 5 Arbeitstagen im Kalenderjahr (§ 125 SGB IX); verteilt sich die regelmäßige Arbeitszeit auf mehr oder weniger als 5 Arbeitstage in der Kalenderwoche, erhöht oder vermindert sich der Zusatzurlaub entsprechend.

Wir weisen darauf hin, dass auch Zusatzurlaub hinsichtlich der Fristen wie normaler Erholungsurlaub abzuwickeln ist.

Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen bitten wir Sie, sich mit den Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen oder dem Beauftragten des Arbeitgebers für schwerbehinderte Menschen in Verbindung zu setzen.

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