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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Wasserdampf und Wolken

Der Strahlungshaushalt der Erde reagiert besonders empfindlich auf Veränderungen des Wassergehalts und der Bewölkung in der Tropopause. In dieser Höhenregion findet zum einen der Austausch von Wasserdampf zwischen Troposphäre und Stratosphäre statt, zum anderen bilden sich Cirruswolken. Da sowohl der Wasserdampf als auch die Cirren die Strahlungsbilanz der Atmosphäre beeinflussen, wird sowohl an den Wasserdampf-Austauschprozessen als auch am Entstehungs- und Lebensweg der Cirruseispartikel aktuell geforscht. Neue Erkenntnisse werden bei nationalen und internationalen Flugzeug- und Ballon-Messkampagnen sowie an der Wolkenkammer AIDA gewonnen. Während der Kampagnen wird z.B. der Eiswassergehalt der Cirren und der Feuchtegehalt der Luft mit den hochpräzisen Messgeräten FISH bzw. CFH erfasst. Die Anzahl und Größe der Eiskristalle messen die Instrumente NIXE-CAPS und NIXE-Ballon. Die Messdaten werden in der JULIA-Datenbank archiviert, die qualitätsgeprüfte Wasserdampf, weitere Spurengas sowie Wolkenmessungen zahlreicher internationalen Messkampagnen enthält. Zur besseren Interpretation der Messungen und zur großräumigen Darstellung von Wasserdampftransport und Cirruswolken werden Simulationen mit dem detaillierten spektralen mikrophysikalischen Cirrenmodell MAID sowie dem großräumigen Lagrangeschen Cirrenmodell CLaMS-Ice durchgeführt, in Kooperation mit der AG "Theorie" sowie der Johannes-Gutenberg Universität Mainz im Rahmen des Gutenberg Forschungskollegs.

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