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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Virtuelles Institut Smart Energy (VISE): Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle bei dezentraler Energieversorgung – Haushalte

Beschreibung
Die Digitalisierung des deutschen Energiesystems wird als eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende gesehen. Im Zuge der Digitalisierung der Energiewelt entwickeln diverse Marktanbieter (neue) smarte Produkte (z. B. Smart Home Systeme, Energiemanagementsysteme) und Dienstleistungen für Haushalte, die ihnen einzeln oder in einem Geschäftsmodell integriert zum Erwerb angeboten werden. Allerdings mag der erfolgreiche Absatz daran scheitern, dass die Vorteile, die smarte Produkte und Dienstleistungen aus Expertensicht für Haushalte und das Elektrizitätssystem mit sich bringen, nicht notwendiger Weise von allen Haushalten geteilt werden, auf Seiten der Haushalte auf Ablehnung stoßen (z. B. aufgrund hoher Anschaffungskosten, Datensicherheitsbedenken) oder Haushalten gar gänzlich unbekannt sind.
Das VISE-Forschungsprojekt „Smarte Technologien für Haushalte“ (im Folgenden VISE-Haushalte genannt) hat sich zum Ziel gesetzt, Anschaffungsentscheidungen und Nutzungsverhalten von Haushalten bzgl. smarter Produkte und Dienstleistungen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Geschäftsmodellmöglichkeiten zu untersuchen. Hierfür identifiziert VISE-Haushalte a) haushaltsrelevante Erzeugungs-, Speicher- sowie Steuerungstechnologien im Strom und Wärmebereich, b) gegenwärtige Geschäftsmodelle und c) ermittelt zudem Haushaltspräferenzen bei der Anschaffung und Nutzung von smarten Produkten und Dienstleistungen unter Berücksichtigung zentraler Aspekte identifizierter Geschäftsmodelle. Hierbei berücksichtigt das Forschungsprojekt sowohl die Präferenzen von Eigenheimbesitzern (z. B. im Zusammenhang mit Anschaffungsentscheidungen bei Photovoltaikanlagen) als auch von Mietern (z. B. im Zusammenhang mit Smart-Home-Systemen). Die Ergebnisse dieses interdisziplinären Forschungsprojektes bzgl. der Haushaltspräferenzen bei der Anschaffung und Nutzung von smarten Produkten und Dienstleistungen erweitern das Verständnis bzgl. des Sachverhalts und lassen sich für die Weiterentwicklung von (Haushalts-) präferenzorientierten Geschäftsmodellen verwenden.

Laufzeit
Juli 2017 – Juni 2020

Förderung durch
Europäischer Fond für regionale Entwicklung EFRE
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Projektpartner
TH Köln – Cologne Institute for Renewable Energy (CIRE)
WWU Münster
EWI Energy Research & Scenarios GmbH
Wuppertal Institut

Projektleiter STE
Dr. rer. pol. Hawal Shamon

Ergebnisse

  • Paukstadt, U., Gollhardt, T., Blarr, M., Chasin, F., and Becker, J. 2019. “A Consumer-Oriented Smart Energy Business Model Taxonomy,” in Proceedings of the 27th European Conference on Information Systems, Stockholm and Uppsala, Sweden.
  • Paukstadt, U. 2019. “A Survey of Smart Energy Services for Private Households,” in Proceedings of the 14th International Conference on Wirtschaftsinformatik, Siegen, Germany.
  • Schneiders, T., Rehm, T., Hilger, L. 2017. "Smart Home Field Test - Investigation of Heating Energy Savings in Residential Buildings" in 7th International Energy and Sustainability Conference, IESC 2018 8439985.

Kontakt
Dr. Hawal Shamon
Forschungszentrum Jülich
Institut für Energie- und Klimaforschung
IEK-STE: Systemforschung und Technologische Entwicklung
e-mail: h.shamon@fz-juelich.de

Projektwebseite
http://www.smart-energy.nrw


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