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Die molekularen Neurowissenschaften eröffnen neue Wege zum Verständnis von Hirnerkrankungen. Zumindest für einen Teil der psychischen und neurologischen Erkrankungen ist zu erwarten, dass klinisch relevante Prognosemodelle oder auch Früherkennungsverfahren in Zukunft auf molekularen Analysen beruhen werden. Moderne Bildgebungsverfahren ermöglichen es, molekulare und pathologische Prozesse beim Menschen zu Lebezeiten zu studieren.

Die Methoden der Bildgebung, insbesondere der molekularen Bildgebung, wurden in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt. Neben höheren Feldstärken lag ein besonderer Schwerpunkt auf dem Ausbau modernerer Bildgebungsverfahren. Eine Kombination der verschiedenen Bildgebungsverfahren gewährleistet somit eine adäquate Beurteilung der komplexen hämodynamischen, metabolischen und elektrophysiologischen Prozesse, die mit nur hoher räumlicher (MR-PET) als auch zeitlicher Auflösung (MEG/EEG) untersucht werden können. Schwerpunkt des Institutes ist die weitere Entwicklung der Methoden und die Evaluierung dieser Verfahren durch translationale und patientennahe Forschung.

Hierzu werden in dem standortübergreifenden Institut von RWTH Aachen und Forschungszentrum Jülich die Kompetenzen der Klinik für Neurologie und der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Uniklinik RWTH Aachen mit den Kompetenzen der Institutsbereiche Physik der Medizinischen Bildgebung und der Computational Biomedicine miteinander verschränkt.


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