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Die Rolle von Dopamin bei willkürlichen Bewegungen

Kraft, Planung und Kosten-Nutzen-Abwägung

Dopamin

Im Rahmen des kürzlich bewilligten Sonderforschungsbereichs 1451 – Motorische Kontrolle (DFG-SFB 1451) werden Prof. Dr. Thilo van Eimeren und Dr. Merle Hoenig den Einfluss von Dopaminverlust auf verschiedene Aspekte der willkürlichen Bewegung, wie Planung, Kosten-Nutzen-Abwägungen und Kraft der Bewegung im kompensierten (prodromalen) und dekompensierten (klinischen) Stadium der Parkinsonerkrankung untersuchen. Mittels einer Kombination aus computergestützter Phänotypisierung und molekularen, funktionellen und strukturellen Hirnbildgebungs-Methoden sollen die neuronalen Netzwerke beleuchtet werden, die in diese Teilaspekte der willkürlichen Bewegung involviert sind. Zudem untersuchen Dr. Hoenig und Dr. van Eimeren den Einfluss von motorischer Reserve im Zusammenhang mit der Kompensation von motorischen Defiziten. Das Projekt wird durch enge Zusammenarbeit zwischen der Uniklinik Köln und dem Forschungszentrum Jülich realisiert.